„Solibrot“ im Angebot - Brot einkaufen und dabei etwas Gutes tun / Erlös für Misereor bestimmt Symbol für Gerechtigkeit und Frieden

Von 
Adrian Brosch
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In den Bäckereien in Buchen, Hainstadt und Hettingen läuft wieder die Aktion „Solibrot“. © Adrian Brosch

Brot kaufen und dabei etwas Gutes tun – das können Kunden ab Aschermittwoch in den Bäckereien. Dort läuft wieder die Aktion „Solibrot“. Der Erlös ist für Misereor bestimmt.

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Buchen. Seit 2013 versteht sich das nahrhafte „Solibrot“ als Bestandteil der Solidaritätsaktion des KDFB-Bundesverband und dem Katholischen Werk der Entwicklungszusammenarbeit namens „Misereor“. An der Aktion beteiligt sich auch der katholische Frauenbund Buchen, der das „Solibrot“ gemeinsam mit den Buchener Bäckereien anbieten wird. Der Aktionszeitraum reicht vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag (3. April).

Beispielafte Aktion

Hierbei erklären sich Bäckereien dazu bereit, während der Fastenzeit ein sogenanntes „Solibrot“ zu verkaufen. Dabei handelt es sich entweder um ein speziell für die Aktion entwickeltes Brot oder um ein Brot aus dem üblichen Sortiment. Beim Kauf des Backwerks wird die Kundschaft um eine Solibrot-Spende in Höhe von 50 Cent (oder einen beliebigen selbstbestimmten Betrag) gebeten. Die Kunden unterstützen somit einfach und wirksam zugleich eine beispielhafte Aktion zur Förderung von Frauen und Familien in Afrika, Asien oder Lateinamerika: Der KDFB-Diözesanverband unterstützt mit seiner Beteiligung das Projekt „Tansania, Mali, Ägypten: Kampf gegen die Genitalverstümmelung“.

Alle Bäckereien aus Buchen, Hainstadt und Hettingen unterstützen die Aktion mit einem extra gebackenen „Solibrot“ und / oder durch das Aufstellen einer Spendenbox für die Solibrotidee.

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„Die Kunden sind dazu eingeladen, einen kleinen Betrag zu spenden, denn viele kleine Beträge ergeben ein großes Ganzes für den guten Zweck“, hob Eva-Maria Strein beim Auftakt hervor.

Die Liste der Teilnehmer umfasst die Bäckereien Ottmar Lunkenheimer, Stefan Wittemann, Peter Schlär und Peter Weber (alle Buchen), Linus Schmitt (Limbach und Buchen), Theo Slepkowitz (Hettingen) und Zuckerbeck Breunig/Bettina Müller sowie Seifert (beide Hainstadt). Das Ziel ist klar: „Am Ende der Fastenzeit überweisen wir vom Zweigverein Buchen das gesammelte Geld an unseren Diözesanverband zur Weiterleitung an Misereor“, informierte Ingrid Weinmann als Vorsitzende des katholischen Frauenbunds Buchen.

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„Mit der Solibrotaktion möchten wir den Blick auf gerechtere Lebensbedingungen in den Ländern des Südens richten und das Augenmaß dafür schärfen“, betonte Eva-Maria Strein. Brot sei dabei weit mehr als „nur“ ein Lebensmittel, wie sie fortfuhr: „Es ist ein Symbol für Gerechtigkeit und Frieden“.

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Dem schloss sich Ingrid Weinmann direkt an: „Aus Überzeugung und Solidarität setzt sich der KDFB für bessere Lebensbedingungen zugunsten aller ein. Wir wollen mitverantwortlich sein für eine lebenswerte Welt, weswegen der Zweigverein Buchen an der Solibrot-Aktion sehr gerne mitwirkt“. Gemeinsam mit Innungsobermeister Peter Schlär, der das Projekt als „tolle und nachahmenswerte Sache“ bezeichnete, hofft man nun auf eine große Beteiligung, um die bisher gesammelten 7190,74 Euro noch weiter aufzustocken – allein im letzten Jahr konnten stattliche 1000 Euro gespendet werden.