„Goldener Herbst“ Senioren erlebten schöne Stunden

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BW
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Bödigheim. Um dem grauen Monat November zu trotzen, hatten sich die Senioren vom „Goldenen Herbst“ zu einem fröhlichen Nachmittag getroffen. Drinnen, im Saal des evangelischen Gemeindehauses Bödigheim , saßen erwartungsvoll die Mitglieder der Gruppe während draußen noch einmal der schönste Sonnenschein beschert wurde. Die Gedichte „November“ (Schenkendorf) und „Ich sah den Wald sich färben“ (Geibel) sowie passende Lieder leiteten die gemeinsamen Stunden ein.

Redensarten ergänzt

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Nach dem Ständchen für die Geburtstagskinder gab es diesmal für jeden eine „Martinsgans“ als Gebäck. Schalen mit kernlosen Weintrauben verrieten das Thema des Tages. Zuerst mussten Redensarten rund um den Wein ergänzt werden, was aber niemand Schwierigkeiten bereitete. Mehrere Gedichte von Goethe, Perinet „Wer niemals einen Rausch gehabt“ sowie „G´rad aus dem Wirtshaus komm ich hier“´(Mühler) sorgten für viel Heiterkeit.

Gedächtnis gefordert

Um auch noch einmal das Gedächtnis zu fordern, erhielt jeder Senior einen Zettel mit dem Anagramm „Weinlese“. Es galt, aus den Buchstaben des Wortes möglichst viele Wörter zu bilden. Gefunden wurden unter anderem Wiesel, Eisen, Insel, Nil, Linse und Seelen. Keine leichte Aufgabe! Mindestens 55 Worte hätten gefunden werden können. Doch, routiniert wie die Bödigheimer Senioren nun einmal durch jahrelange Übung sind, kamen in der kurzen Bearbeitungszeit überraschend viele Begriffe zusammen.

Die nachfolgende Geschichte „Die feine Flasche“ (Spoerl) strapazierte immer wieder die Lachmuskeln. Mit dem Gedicht „O trübe dies Tage nicht“ (Fontane) und dem Lied „Kein schöner Land“ ging ein harmonischer und erheiternder Nachmittag zu Ende. BW