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Heimatverein Hettigenbeuern - Vorsitzender Manfred Lauer im Amt bestätigt / Beisitzer Rudi Thor nach 18 Jahren aus dem Vorstand verabschiedet

Schäden an Bildstöcken katalogisiert

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hes
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Nach 18 Jahren wurde Rudi Thor (Zweiter von links) vom Vorsitzenden Manfred Lauer, dessen Stellvertreter Günther Müller und Ortsvorsteher Norbert Meixner aus dem Vorstand des Heimatvereins Hettigenbeuern verabschiedet. © Helga Schwab-Dörzenbach

Hettigenbeuern. Der Heimatverein Hettigenbeuern besteht seit 18 Jahren und wird seitdem mit unveränderter Besetzung im Vorstand geführt. Das bewährte Team wurde auch in der diesjährigen Mitgliederversammlung nahezu vollständig wiedergewählt. Lediglich Rudi Thor stand als Beisitzer nicht mehr zur Verfügung. Er wurde mit einem Dank für das über 18-jährige Engagement verabschiedet.

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„Heimat ist etwas Langlebiges, etwas Beständiges, nichts Gestriges, nichts Vergangenes, auch von einer Pandemie wird sie nicht ins Abseits verdrängt. Heimat verbindet Geschichte mit Gegenwart und Zukunft“, stellte Vorsitzender Manfred Lauer in seinem Tätigkeitsbericht fest. Er blickte zurück auf die Jahre 2019 und 2020, die von der Coronapandemie geprägt waren, wie er verdeutlichte. Das gewohnte Leben und damit auch das Vereinsleben sei massiv ausgebremst worden. Zum Auftrag des Vereins gehöre es, dass die Heimat- und Ortsgeschichte, aber auch die Besonderheiten der Naturlandschaft nicht vergessen werden, sondern im Bewusstsein der Menschen als Werte erkannt werden, für die es lohnt, sich einzusetzen.

Neue Sitzbank aufgestellt

Manfred Lauer erinnerte an den Most- und Vesperwandertag im Oktober 2019 mit Einblicken in das Kurhaus und die Bildstockwanderung mit Felicitas Zemelka, ebenso wie die Schwimmbadführung. Im September 2019 hat der Heimatverein an der alten Eiche eine neue Sitzbank aus Eichenholz aufgestellt.

Unter Coronabedingungen fand im Oktober 2020 eine Führung bei der Lambachpumpe im Hornbacher Tal statt. Im November 2020 wurde das neue Kreuz auf der Maria-Hilf-Kapelle offiziell eingeweiht und eine Spende des Heimatvereins übergeben. Im März 2021 wurde der Osterbrunnen am Rank mit neuem Schmuck versehen.

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Frauen der Bastelgruppe hatten den neuen Osterschmuck hergestellt, der Heimatverein organisierte das Dekomaterial.

In den vergangenen Monaten hat der Heimatverein in Zusammenarbeit mit Felicitas Zemelka das Projekt „Bildstock-Sanierung“ in Angriff genommen. Die Bildstöcke wurden begutachtet, die Schäden katalogisiert und eine Prioritätenliste festgelegt. Arbeiten in Eigenarbeit und durch einen professionellen Restaurator sollen an den Bildstöcken durchgeführt werden, derzeit wird die Finanzierung geklärt.

Abschließend dankte Vorsitzender Lauer den Vorstandsmitgliedern für die harmonische Zusammenarbeit. Er wies auch auf die Wanderung zur Siegfriedsquelle und zur sogenannten Wolfstanne am 17. Oktober mit Geoparkführer Ewald Winkler hin.

Kompakter Tätigkeitsbericht

Schriftführerin Helga Schwab-Dörzenbach erstattete einen kompakten Tätigkeitsbericht, bevor Kassier Klaus Drews über die Einnahmen und Ausgaben in den beiden Berichtsjahren informierte. Die Kassenprüfer Thomas Eck und Michael Stumpf bestätigten eine einwandfreie Kassenführung.

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Ortsvorsteher Norbert Meixner lobte den Heimatverein als feste Größe im Vereinsleben des Morretals: „Es werden verschiedene Veranstaltungen organisiert, welche das örtliche Leben bereichern.“ Er übermittelte auch die Grüße aller örtlichen Vereine.

Es folgten die Wahlen. Vorsitzender Manfred Lauer wurde einstimmig wiedergewählt. Bestätigt in ihren Ämtern wurden auch Günther Müller (stellvertretender Vorsitzender), Helga Schwab-Dörzenbach (Schriftführerin), Klaus Drews (Kassier), Roland Eck und Stefan Peterhänsel (Beisitzer), Michael Stumpf und Thomas Eck (Kassenprüfer). Bernhard Stuhl wurde als Beisitzer neu gewählt. Vorsitzender Lauer nutzte die Gelegenheit, um Rudi Thor zu verabschieden und ihm für seinen Einsatz zu danken. Rudi Thor brachte sich seit der Gründungsversammlung des Heimatvereins am 27. Dezember 2002 in die Vorstandsarbeit ein. Hintergrund der Gründung war damals die Planung und Durchführung der 700-Jahr-Feier.

„Wir haben gemeinsam einiges bewegt“, zollte Lauer Anerkennung und dankte Rudi Thor für sein ehrenamtliches Wirken. Er habe wichtige Beiträge für Hettigenbeuern geleistet und sei immer zur Stelle gewesen wenn es darum ging Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. hes

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