AdUnit Billboard
Nachruf - Rudi Arnold, ehemaliger Leiter der Buchener FN-Redaktion und Ehrenvorsitzender des Sportkreises, ist gestorben

Rudi Arnold war ein unermüdlicher Förderer des Sports

Von 
mg/rs
Lesedauer: 

Buchen. Rudi Arnold galt als leidenschaftlicher Journalist und unermüdlicher Förderer des Sports. Für sein jahrzehntelanges Engagement erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Am am 8. Januar ist Rudi Arnold im Alter von 93 Jahren gestorben.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Bereits 1946 hatte als jüngstes Mitglied im Sportkreisvorstand die Pressearbeit übernommen, forcierte zwei Jahre später die Gründung des Kreisjugendrings und setzte die finanzielle Förderung der Sportjugend oder des Sportstättenbaus durch. Einen seiner bemerkenswertesten Erfolge feierte Rudi Arnold 1956, als er sich bei der Wahl zum Vorsitzenden des Sportkreises Buchen im Alter von gerade mal 24 Jahren in einer Kampfabstimmung durchsetzte, diesen bis 1976 leitete und als jüngstes Mitglied im geschäftsführenden Bundesvorstand repräsentierte.

Rudi Arnold ist im Alter von 93 Jahren gestorben. © Ralf Scherer

Akzente setzte Rudi Arnold ab 1946 auch als Mitglied im Vorstand des Fußballkreises und von 1972 bis 1976 als dessen Vorsitzender.

Parallel zum ehrenamtlichen Engagement entdeckte er früh den Journalismus für sich. Schon als Gymnasiast berichtete er ab 1947 als freier Mitarbeiter für die lokalen Zeitungen über Sportereignisse. Mit der Zeit wuchsen die Aufgaben, und als sich 1951 die Gelegenheit ergab, griff Rudi Arnold zu und wurde Redakteur bei den Fränkischen Nachrichten.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Von 1959 an leitete er für 17 Jahre die Buchener FN-Redaktion. In dieser Zeit erweckte er den „Wartturm“ als Plattform für heimatgeschichtliche Arbeiten zu neuem Leben, hob 1956 den „Sportfreund“ als Vereinszeitschrift des TSV Buchen aus der Taufe und verlor dabei seine Leidenschaft, den Sport, nie aus den Augen.

Geschäftsführer des BSB

Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Sportler wieder die Oberhand über den Journalisten gewann: Rudi Arnold wechselte 1976 zum Badischen Sportbund (BSB) nach Karlsruhe und war 17 Jahre lang dessen Hauptgeschäftsführer. Nachdem er dort in den Ruhestand verabschiedet worden und nach Buchen zurückgekehrt war, engagierte er sich weiter ehrenamtlich für den Sport: Regelmäßig organisierte er die vierteljährlichen Treffen des Freundeskreises der Sportsenioren im Kreis Buchen und rückte über diesen Weg aktuelle sportpolitische Themen in den Blickpunkt.

Dass Rudi Arnold in all den Jahren bleibende Spuren hinterlassen hat, zeigt nicht zuletzt die Vielzahl an Auszeichnungen: Ehrenmitgliedschaften in Vereinen und Verbänden, Ehrenvorsitzender des Sportkreises Buchen und zahlreicher weiterer Sportorganisationen sowie Träger der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg (1983), der Verdienstmedaille des Badischen Sportbundes (1988) und des Bundesverdienstkreuzes am Bande (1989). Zudem war er Ehrenmitglied im Stadt- und Kreisverband der Hörgeschädigten Karlsruhe und Ehrenvorsitzender der Deutschen Olympischen Gesellschaft für den Neckar-Odenwald- und inzwischen auch den Main-Tauber-Kreis.

Die Trauerfeier findet am Freitag, 14. Januar, um 14 Uhr in der Friedhofskapelle in Buchen statt. mg/rs

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3
AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1