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Erste öffentliche Sitzung seit einem Jahr - Ortschaftsrat Rinschheim hatte viele Themen zu behandeln / Ehrungen / Lärmbelästigung durch bereits vorhandene Windräder

Rinschheim: Weg ist frei für 25 neue Bauplätze

Von 
stl
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Rinschheim. Ortsvorsteher Bernhard Bechtold begrüßte zur ersten öffentlichen Ortschaftsratssitzung seit einem Jahr zahlreiche Zuhörer. Entsprechend voll war die Tagesordnung, die neben Durchführung aufgeschobener Ehrungen, Information der Bevölkerung über Beschlüsse aus nicht-öffentlichen Sitzungen insbesondere die Darstellung aktueller Themen beinhaltete.

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Zunächst stand die Ehrung von Karin Weimer für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum an, die seit Oktober 1995 sehr zuverlässig als Reinigungskraft für das Gemeindehaus in Rinschheim sowie der Einsegungshalle leistet. Anschließend wurde Ortschaftsrat Dieter Ehmann mit der goldenen Blutspender-Ehrennadel für zehnmaliges Blutspenden ausgezeichnet.

Der Ortsvorsteher stellte die geplanten Windräder „Altheimer Höhe III“ im Altheimer Wald an der Ortsgrenze zu Rinschheim vor. Die erforderlichen auszubauenden Zufahrtswege sollen dann teilweise über Rinschheimer Gemarkung erfolgen. Hierüber wurde der Ortschaftsrat im Rahmen einer nicht-öffentlichen Sitzung erstmalig Ende 2020 informiert. Im Verlaufe der regen Zuhöhrerdiskussion wurde deutlich, dass die bisherigen, weiter entfernten Windräder, bereits wahrnehmbare Schallemissionen verursachen, so dass bei dem neuen, näher liegenden, Windrad in diesem Zusammenhang Bedenken geäußert wurden. Deshalb forderte der Ortschaftsrats, nochmals die Abstände des Windrades zum Ort und den aussiedlerhöfen zu überprüfen.

Zunächst schleppend

Erfreut verkündete Ortsvorsteher Bechtold, dass der Bebauungsplan „In der Lüß“ nach jahrelang eher schleppendem Fortschritt nun Gestalt annehme und nach bereits erfolgter öffentlicher Auslage vorrausichtlich bis Ende des Jahres rechtskräftig sei. Die 25 neu entstehenden und noch zu erschließenden Bauplätze mit einer Fläche von 600 bis 1000 Quadratmetern ergänzten sehr gut das Ortsbild. Die Ortschaftsverwaltung warten nun auf Anfragen von bauwilligen Interessenten.

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Erste Ergebnisse der Verkehrsschau der Frankenstraße am Ortsausgang in Richtung Hettingen wurden ebenfalls vorgestellt. Eine anonyme, statistische Messung der Geschwindigkeit werde veranlasst.

Die Beruhigung des Verkehrs durch Versetzen des Ortschildes oder Einführung einer generellen 30er Zone im Ort wurden seitens des Landratsamtes abgelehnt, bzw. deren Genehmigung als unrealistisch eingeschätzt.

Die Bitte aus der Bevölkerung, eine anonyme Messung ebenfalls am Ortsausgang Richtung Götzingen aufgrund der teils sehr hohen Geschwindigkeit durchzuführen, wurde seitens des Ortsvorstehers aufgenommen.

Seitens des Ortschaftsrats wurde der Wohnhausneubau eines jungen Paares begrüßt. Bernhard Bechtold erwähnte weiterhin sehr lobend die Neueröffnungen zweier Geschäfte innerhalb einer Woche: Rinschheim hat neben einer podologischen Praxis auch einen Bücherladen.

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Digitalisierung kann beginnen

Bechtold zeigte sich ebenfalls sehr erfreut, dass über 50 Prozent der Rinschheimer Haushalte sich für einen Glasfaseranschluss entschieden haben. So sei die Verlegung der Glasfaserkabel gewährleistet und der weiteren zukunftsgerichteten erforderlichen Digitalisierung könne in der nahen Zukunft beginnen.

Der Ortschaftrat informierte zudem über die SOS-Rotkreuzdose, eine Dose die im Notfall alle wichtigen Informationen vereint und damit die Notfallversorgung der Bürgerinnen und Bürger unterstützt. Deren Ausgabe erfolgt gegen einen Unkostenbeitrag im Rahmen der Sprechzeiten der Ortsverwaltung im Gemeindehaus.

Weiterhin erfolgte durch den Ortschaftsrat die Anregung einer Säuberungsaktion von Rinschheimer Wander- und Fahrradwegen mit Jugendlichen im Herbst diesen Jahres. Die Prüfung der Aufstellung eines Hundekot-Mülleimers im Gewand „in der Au“ sollte erfolgen.

In einem Brief an den Ortschaftsrat, der im Rahmen der Sitzung vorgelesen wurde, beantragte ein Kind aus der Bevölkerung die Errichtung einer Tischtennisplatte auf dem Spielplatz am Gemeindesaal, um das Zentrum des Ortes auch für ältere Kinder attraktiv zu gestalten. Der Antrag wurde positiv aufgenommen und seitens des Ortschaftsrates unterstützt. Die Einbindung der verantwortlichen Stellen innerhalb der Stadt Buchen ist bereits erfolgt. stl

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