"Scheuermann + Heilig" - Hainstadter Unternehmen präsentierte sich auf den Fachmessen "Blechexpo" und "Compamed" Neuentwicklungen im Doppelpack präsentiert

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Das Hainstadter Unternehmen "Scheuermann und Heilig" präsentierte sich auf zwei Fachmessen.

© Scheuermann und Heilig

Hainstadt. Das Hainstadter Unternehmen "Scheuermann + Heilig" präsentierte sich auf zwei internationalen Branchenveranstaltungen der Automobilindustrie und der Medizintechnik.

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Die "Blechexpo" in Stuttgart findet im zweijährigen Turnus statt. Sie ist die zweitgrößte internationale Fachmesse für Blechbearbeitung und der Treffpunkt aller Profis auf diesem Gebiet. In Stuttgart konnten sich die Besucher vier Tage lang einen Überblick zu der kompletten Prozesskette der Blechumformung verschaffen und neue Trends aufspüren. Erstmalig waren sämtliche Hallen der Messe belegt und mit mehr als 1300 Ausstellern lockten alle großen Marktführer der Branche das internationale Publikum an.

"Scheuermann + Heilig" (SH) zeigte das gesamte Produktportfolio an Stanz-Biegeteilen, Federn und Baugruppen aus Metall und Kunststoff sowie neueste Innovationen. Diese waren für die Besucher des Messestands ein besonderes Highlight im für SH zu Ende gehenden Messejahr 2017. SH greift bei seinen innovativen Ideen aktuelle Branchen- oder Zukunftsthemen auf und setzt diese dann umformtechnisch um. Beispielsweise präsentierte SH ein neues Kundenprojekt zum Thema e-mobility. Zukunftstrends wie die Elektrifizierung des Fahrzeuges und andere alternative hybride Antriebstechnologien stellen neue Anforderungen an die Komponenten-Hersteller. Einer der großen Spezialisten für maßgeschneiderte Kundenlösungen im Hochvolt-Bereich, ein internationaler Automotive Zulieferer, kam auf SH zu mit der Idee einer kompletten Neuentwicklung eines Hochvolt-Steckverbinders. Gemeinsam wurden insgesamt vier Komponenten entwickelt, die in der neuesten Generation eines Kopplungssystems verbaut sind. Hybride Prozesstechnologien werden damit auch bei SH in den Fokus gerückt. So werden diese hochanspruchsvollen Produkte - Stanz-Biegeteile, Baugruppe und Kunststoffteil - in vollautomatisierten Montageprozessen in Verbindung von Metall und Kunststoff umgesetzt.

Kompetenz erweitert

Positive Aufmerksamkeit genoss in Fachkreisen die Nachricht, dass SH seine technologische Kompetenz in der Metallumformung erweitert hat hin zur internen Kunststoffproduktion. Hybride Baugruppen aus Metall und Kunststoff gehören schon seit vielen Jahren zum SH-Produktportfolio. Die interne Umsetzung einer kompletten Prozesskette der Metallumformung in Verbindung mit Kunststoff war jedoch der nächste logische Schritt hin zum Anbieter von Systemlösungen.

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In Düsseldorf traf sich die internationale Welt der Medizintechnik. In Verbindung mit der weltweit größten Medizinmesse, der "Medica" fand die "Compamed" statt. Dort präsentierten sich Hersteller von Komponenten, Vorprodukten und Rohstoffen der medizinischen Fertigung mit einem umfangreichen Spektrum an Hightech-Lösungen für den Einsatz in der Medizintechnik-Industrie.

Auch SH nutzte die starke Plattform, den Besuchern sein Produktportfolio vorzustellen. Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren liefert das Unternehmen kundenindividuelle Produkte an namhafte Global Player der Medizintechnik. Baugruppen, Stanzbiegeteile und Federn von SH werden zum Beispiel in Blutzuckermessgeräten, Insulinpens, Inhalatoren und Hörgeräten in millionenfachen Stückzahlen verbaut. Zu den neuesten Teilen zählt beispielsweise ein Sicherheitsprodukt, eine Schutzkappe für Einweg-Spritzen. Mit einem anderen Kunden wurden zwei Produkte für einen Adrenalin-Notfallpen für Allergiker entwickelt, deren Bedarf jährlich bei mehr als zehn Millionen Stück liegt. Dieser Pen ist ein lebensrettender Begleiter für Menschen, bei denen anaphylaktische Reaktionen lebensbedrohlich sein können. Der Autoinjektor ist mit Adrenalin gefüllt und wird im Notfall gespritzt.

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Die Besucher der beiden Messestände zeigten sich beeindruckt von Produktportfolio und Know-how von "Scheuermann + Heilig". So gelang es dem Hainstadter Unternehmen einmal mehr, sich im internationalen Marktumfeld verstärkt als Fortschrittstreiber zu positionieren.