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Kolpingsfamilie - Erlös aus TV-Show an Krankenhaus-Förderverein und Odenwald-Hospiz gespendet

Närrische Summe für wichtigen Zweck

Von 
mb
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Die Kolpingsfamilie Buchen spendete jeweils 3222,22 Euro an den Krankenhaus-Förderverein und an das Odenwald-Hospiz Walldürn. © Martin Bernhard

Buchen. Die Kolpingsfamilie Buchen hat jeweils 3222,22 Euro an den Förderverein des Krankenhauses Buchen und an das Odenwald-Hospiz in Walldürn gespendet. Das Geld stammt aus dem Spendenerlös der fastnachtlichen „Kolpings närrische Rückspiegel-Show“ Ende Februar.

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Harald Löffler, Kaufmännischer Leiter der Neckar-Odenwald-Kliniken, bedankte sich bei der Kolpingsfamilie Buchen für die Spende. „Auch in diesem Jahr war Fastnacht sehr seltsam“, stellte er fest. Auch er habe die Kolping-Show im Internet angeschaut und sei begeistert gewesen. Er lobte die Mitwirkenden für ihre Kreativität und Professionalität.

Sandra Röckel, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Buchen, erinnerte daran, unter welchen Bedingungen die Kolpingsshow am „Schmutzigen Donnerstag“ online ging. So sei kurz davor der Krieg in der Ukraine ausgebrochen. Man habe sich dennoch für die Ausstrahlung der Show entschieden. „Wir wollten gute Stimmung in die heimischen Wohnzimmer bringen“, erläuterte Röckel. Die Show konnte man bis Fastnachtsdienstag, 24 Uhr, im Internet abrufen.

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Der Spendenerlös stammte aus Spenden von Zuschauern und von Personen, die eine Art „Pappkamerad“ von sich erstellen ließen. Dazu schickten sie ein Foto von sich ein, dass auf die Figur aus Pappe geklebt wurde. Diese wurde im Wimpinasaal platziert, so dass ein imaginäres Publikum entstand.

Insgesamt nahm die Kolpingsfamilie rund 6400 Euro ein. Die Summe wurde geteilt und auf fastnachtliche Weise aufgerundet. So erhalten der Krankenhaus-Förderverein und das Odenwald-Hospiz Walldürn eine Unterstützung von jeweils 3222,22 Euro.

Landrat Dr. Achim Brötel, Aufsichtsratsvorsitzender der kreiseigenen Kliniken, freute sich über die Spende. „Buchen ohne Kolpingsfastnacht ist nicht denkbar“, stellte er fest. „Aber ohne Krankenhaus auch nicht.“ Der Förderverein helfe, das Krankenhaus mit Dingen auszustatten, die man sich über herkömmliche Finanzmittel nicht leisten könne. Menschen würden im Krankenhaus von der Geburt bis zum Tod behandelt, von der Entbindungsstation bis zur Palliativabteilung. „Die wohnortnahe Versorgung der Patienten ist wichtig“, betonte der Landrat.

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Auch Peter Emrich, Vorsitzender des Krankenhaus-Fördervereins, bedankte sich für die „nicht erwartete Spende“. Er lobte besonders die professionelle Moderation von Linus Kieser in der närrischen Show. „Die Patienten brauchen das Geld“, sagte Emrich. „Es ist hier gut angelegt.“

Das bestätigte Christine Lehner, Leiterin des Odenwald-Hospizes, auch für ihre Einrichtung. „Wir werden mit dem Geld unser Fünf-Prozent-Defizit decken“, sagte sie. „Außerdem haben wir noch Raum für Entwicklung.“ Auch sie bedankte sich bei der Kolpingsfamilie für die Spende. mb

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