Aktion der Pfadfinder - In Buchen und Walldürn aktiv gewesen Müll aus dem Wald füllte über 20 Säcke

Lesedauer:

Buchen/Walldürn. Die Pfadfinder des Stammes "Wildenburg" im Pfadfinderbund Süd haben in Walldürn und Buchen Waldgebiete und Straßenränder gesäubert. Ihre Ausbeute: Mehr als 20 Müllsäcke voller Unrat.

AdUnit urban-intext1

"Hinterlasst die Welt etwas besser, als ihr sie angetroffen habt!" Diesen Auftrag gab der Gründer der weltweiten Pfadfinderbewegung, der englische Lord Sir Robert Baden-Powell, den Pfadfindern in seinen letzten Worten mit. Nach diesem Grundsatz lasen die Pfadfinder in Buchen in Zusammenarbeit mit dem Forst-Revierleiter Bernhard Linsler im Morretal Müll auf. Ausgerüstet mit Greifern, Arbeitshandschuhen, Eimern, Mülltüten und Warnwesten, gingen die 22 Pfadfinder daran, den Abfall von den Wegesrändern zu entfernen, den achtlose Zeitgenossen in der Natur entsorgt hatten.

Die Wölflinge der Meuten Waschbär und Hermelin (Kinder im Grundschulalter) sammelten entlang der Waldwege vom Kleinen Roth in Richtung Waldschwimmbad. Neben Schnipseln, Bonbonpapieren und Plastiktüten fielen auch Mengen an Glasflaschen, aber auch ganze Packen an Werbe- und Zeitungspapier an.

Doch so mancher Fund konnte auch wiederverwertet werden. So fand eine Sandschaufel einen neuen Liebhaber und ein Ball soll als Hundespielzeug weiterbenutzt werden. Die älteren Pfadfinder der Sippen Luchs und Delphin nahmen sich mit Warnwesten bekleidet den Rand der Mühltalstraße bis zum Waldschwimmbad vor. Zum Schluss wurden mehr als zehn gefüllte Müllsäcke, etliche Glasflaschen, sowie Bretter und Drähte in den Anhänger für den Abtransport verladen.

Am Auerberg unterwegs

AdUnit urban-intext2

In Walldürn waren die Walldürner Gruppen des Stammes Wildenburg aktiv. Während die Wölflinge der Meuten Eichhörnchen und Wiesel auf der Heide die Waldränder vom Unrat befreiten, waren die Sippen Panther, Wanderfalke und Leopard am Auerberg unterwegs.

Aus den mit Förster Stefan Michel abgesprochenen Wald- und Wegabschnitten zogen die 31 Pfadfinder und Wölflinge eine ganze Menge an Glasflaschen, bündelweise Werbeblättchen, aber auch einen Rucksack mit nicht näher definierbarem Inhalt und sogar Automaten und Felgenabdeckungen aus den Gebüschen. Auch in Walldürn kamen so über zehn Säcke an Abfall zusammen, der nun ordnungsgemäß entsorgt wird.

AdUnit urban-intext3

Nach drei Stunden Waldsäuberungsaktion hatten sich die Pfadfinder eine kleine Stärkung verdient und gingen anschließend mit dem guten Gefühl nach Hause, etwas für die Natur und Umwelt getan zu haben.