Kulturforum „Vis-à-vis“ - Mitgliederausstellung des Kunstvereins Neckar-Odenwald eröffnet Motto: „Verwandlung“

Von 
Martin Bernhard
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Buchen. Vieles war nicht so wie sonst am Dienstagmittag beim Kunstverein Neckar-Odenwald. Besucher der Vernissage zur Mitgliederausstellung „Verwandlung“ im Kulturforum „Vis-à-vis“ in der Kellereistraße mussten sich vorher anmelden und während der Veranstaltung Gesichtsmasken tragen. Wie Kunstverein-Vorsitzender Harald Kielmann sagte, nahm erstmals kein offizieller Vertreter der Stadt Buchen an einer Vernissage in Buchen teil. Demzufolge musste man auf ein Grußwort verzichten.

Heike Frei (Walldürn) hat mit ihrem Werk „Face to face“ die aktuelle Situation thematisiert. © Martin Bernhard
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Als die Künstler ihre Werke erläuterten, mussten die Teilnehmer auf ihren Stühlen sitzenbleiben. Ein Rundgang im Pulk war wegen der Abstandsregel nicht gestattet. Und auch das zwanglose Plaudern vor und nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung vermisste man.

Dennoch freute sich Kielmann darüber, dass der Verein und seine Künstler endlich wieder an die Öffentlichkeit treten dürfen. Alle in den Vormonaten geplanten Ausstellungen habe man wegen der Corona-Pandemie absagen müssen. Man hoffe, das restliche Jahresprogramm umsetzen zu können, wenn auch mit Auflagen.

18 Künstler beteiligt

So durften an der Vernissage im „Vis-à-vis“ nur maximal 35 angemeldete Personen teilnehmen. Für diese wurden Stühle im Abstand von zwei Metern voneinander aufgestellt. Wie Harald Kielmann sagte, habe man das Motto der Mitgliederausstellung „Verwandlung“ schon im vergangenen Jahr festgelegt.

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Von den 18 Künstlern nahmen gestern elf an der Vernissage teil. Diese informierten die Besucher über die Entstehungsgeschichte und Hintergründe zu ihren Werken. Die anderen sieben Künstler hatten Kielmann erläuternde Texte geschickt, die dieser im Rahmen der Eröffnung vorlas.

Da man bis Anfang Mai nicht wusste, ob man die Ausstellung mit einer Vernissage würde eröffnen können, fertigten neun Künstler kurze Videoclips an. In diesen sprachen sie über ihre Werke. Diese können Besucher der Ausstellung über einen QR-Code abrufen.

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Folgende Künstler stellen aus: Wilfried Georg Barber, Hildgund Beichert, Heidrun Breiding, Thomas Breuer, Christine Doege, Ulrike Ernst, Heike Frei, Sofia Greff, Bettina Hoffmann, Rena N, Marie-Luise Schwind, Birgit Sommer, Renate Stolz, Bernhard Stüber, Ulrike Thiele, Elke Vater, Werner Zeh und Annette Zöller.