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Katholischer Frauenbund Buchen - Erfolgreiche Premiere

Modische Damenkleidung war bei Tauschbörse im Wimpinahaus gefragt

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ad
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Bei der ersten Tauschbörse des Katholischen Frauenbunds Buchen im Wimpinahaus gab es eine große Auswahl modischer Damenkleidung. © Adrian Brosch

Buchen. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde: Wer Ressourcen schont, trägt indirekt zu einer „gesünderen“ Welt bei. Dieses Motto griff am Samstag die erstmalige Kleidertauschbörse des Katholischen Frauenbunds Buchen auf. Im Wimpinahaus eingerichtet, verstand sie sich als Bestandteil der bundesweiten Kampagne „für mich. für dich. fürs Klima“ des Katholischen Deutschen Frauenbunds.

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Die Idee zu einer Kleidertauschbörse hatte das junge Team des Buchener Frauenbunds ersonnen. Dabei wurde nach einfachem Prinzip vorgegangen. „Auch gut erhaltene gebrauchte Kleidungsstücke können frischen Wind in den Kleiderschrank bringen. Man muss nichts entsorgen, das hinsichtlich seines guten Zustands gut tragbar und auch modisch immer noch auf der Höhe der Zeit ist – was man selbst vielleicht nicht mehr braucht oder was nicht mehr richtig passt, kann jemand anderem noch viel Freude bereiten“, erklärten Simone Fürst-Weinmann und Svenja Fürst.

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Gezieltes Tauschen

Im Gegenzug müsse man sich auf der Suche nach neuen Outfits nicht ständig neue Kleidung kaufen. „Bei einer Kleidertauschbörse geht es darum, dass man etwas bringt, aber nach Möglichkeit auch selbst fündig wird und sich über etwas Neues aus zweiter Hand freut. Man bringt also etwas und nimmt etwas mit. Es findet jedoch keine reine Abgabe statt wie etwa in Kleiderkammern. Auch muss die Kleidung noch gut sein. Man sollte nur abgeben, was man selbst auch noch anziehen würde“, erläuterten sie. Viel mehr sei gezieltes Tauschen ein klassischer Ansatz der Nachhaltigkeit. In diesem Fall verbunden mit einer offenen und gemütlichen Atmosphäre, zu der die Kuchen-Bar am Samstag ihren Beitrag leistete. Deren Erlös wird der Ukrainehilfe zur Verfügung gestellt. So bediente die Kleidertauschbörse auch den geselligen Aspekt.

In größeren Städten sei das Konzept bereits seit Längerem gut etabliert. Nun gehe es dem Katholischen Frauenbund Buchen darum, den Bedarf und die Akzeptanz auf dem „flachen Land“ zu testen. Und hier gab es auf Anhieb einen Erfolg zu verzeichnen. „Wir waren mit der Resonanz sehr zufrieden, es war ein Kommen und Gehen und das Feedback der Leute war auch durchweg positiv“, lautete am Nachmittag das Fazit.

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Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf modischer Damenkleidung, aber auch auf Schuhen, Taschen und stilsicheren Accessoires. So wartete eine Vielzahl bunter Halstücher ebenso auf neue Besitzer wie Shirts, Jacken, Blusen und Hosen für alle Altersklassen und Geschmäcker. „Der Jahreszeit entsprechend wurde vor allem dünnere Sommerkleidung angeliefert, aber im Herbst ist wieder eine Kleidertauschbörse angedacht. Dieses Mal bezogen auf gebrauchte, aber guterhaltene Herbst- und Wintermode und vielleicht auch auf Kleidung für Herren“, verriet Simone Fürst-Weinmann.

Was am Samstag keine neue Besitzerin fand, ist übrigens am kommenden Samstag beim Friedens-Benefizbasar des Kiwanis-Clubs Buchen in der Innenstadt zu erwerben: Dort unterhält der Katholische Frauenbund einen Stand, an dem die Kleidung zugunsten der Ukrainehilfe verkauft wird. ad

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