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Corona-bedingt - Christine Böhrer sagte die für das zweite Adventswochenende geplante Veranstaltung für Liebhaber der schönen Dinge ab

Kunsthandwerkermarkt fällt auch 2021 aus

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ad
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Auch in diesem Jahr findet kein Kunsthandwerkermarkt in der Buchener Stadthalle statt. Wie viele weitere Veranstaltungen in der Region fällt auch diese der Pandemie zum Opfer. Das Bild entstand 2018. © Adrian Brosch

Buchen. Auch die zweite, größere Buchener Veranstaltung in der Adventszeit fällt der Pandemie zum Opfer: Schweren Herzens – und zum zweiten Mal in Folge – sagte Christine Böhrer am Dienstag den Kunsthandwerkermarkt ab, der am zweiten Adventswochenende (4. und 5. Dezember) wie in den Vorjahren sicher viele Liebhaber der schönen Dinge in die Buchener Stadthalle gelockt hätte.

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„Es fällt mir unglaublich schwer, doch wäre die Durchführung des Kunsthandwerkermarkts angesichts der aktuellen Corona-Dynamik und der hohen Infektionsgefahr nahezu verantwortungslos gewesen“, begründet sie ihren Entschluss und hebt hervor, dass spätestens eine 2G-Plus-Regulierung dem Markt seinen zwanglosen Charakter geraubt hätte: „Wahrscheinlich wäre dann kaum mehr jemand gekommen“, fügt sie an. Auch die zahlreichen Künstler, die aus dem gesamten süddeutschen Raum nach Buchen angereist wären, würden die Entscheidung bedauert, hätten aber Verständnis gezeigt.

Traurig ist es dennoch: „Gerade für diejenigen, die kein eigenes Atelier haben und ihre künstlerischen Arbeiten vorrangig auf Märkten präsentieren, ist es schon eine bittere Pille – vor allem, da der Markt 2020 auch schon entfallen musste“, so Christine Böhrer.

Freilich aber heißt aufgeschoben nicht aufgehoben: „Der Kunsthandwerkermarkt soll mit ähnlichem Rahmen und Anspruch im Sommer nächsten Jahres nachgeholt werden, wobei derzeit noch kein Termin feststeht“, betont die in Hollerbach lebende Künstlerin abschließend. ad

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