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Zentralgewerbeschule Buchen - Lernfabrik 4.0 erhält weiteres Modul

Künstliche Intelligenz in der Fertigung

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Buchen. Es ist die Fabrik der Zukunft im Laborformat: die Lernfabrik 4.0 an der Zentralgewerbeschule Buchen (ZGB). Seit 2015 ist die modellhafte Produktionsanlage, die in Aufbau und Ausstattung modernen Produktionsanlagen der Industrie 4.0 gleicht, das Herzstück an der ZGB.

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Nun wird die Anlage durch Applikationsmodule zur Künstlichen Intelligenz (KI), insbesondere „Machine Learning“ ergänzt. Mithilfe des maschinellen Lernens als Teilbereich der KI werden die in den modernen verketteten Produktionsprozessen eingesetzten IT-Systeme in die Lage versetzt, auf Basis vorhandener Datenbestände und Algorithmen Muster und Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und Lösungen zur Verbesserung der Qualitätssicherung zu entwickeln. Somit wird künstliches Wissen aus Erfahrungen generiert.

Die aus den Daten gewonnenen Erkenntnisse lassen sich verallgemeinern und für neue Problemlösungen oder für die Analyse von bisher unbekannten Daten verwenden. Die Produktionsanlagen erkennen ihre Fehler selbst und leiten daraus Optimierungen ab.

Dieses Themenfeld gewinnt in der Produktion rasch an Bedeutung, da die Produktqualität durch Verwendung von KI und „Machine Learning“ schnell und nachhaltig gesteigert werden kann. „Die Nutzung von KI in der Fertigung ist ein grundlegender Schritt in die Zukunft und kann Unternehmen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten“, merkt Schulleiter Konrad Trabold an. „Da das Potenzial von KI und ,Machine Learning’ auch in den Ausbildungsbetrieben der industriellen ZGB-Partner vorhanden ist, ist es für unsere Auszubildenden und zukünftigen Fach- und Führungskräfte sehr wichtig, solide Kenntnisse über die Möglichkeiten der KI nicht nur in der Theorie zu gewinnen, sondern auch an praktischen Beispielen anwenden zu können.“

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Möglich geworden ist das Vorhaben durch ein weiteres Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Das Land übernimmt damit knapp die Hälfte der Kosten, die sich im Gesamten auf rund 65 000 Euro belaufen.

„Wir werden in der Region durch das neue Modul die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Schulen, den Unternehmen sowie den Auszubildenden stärken“, resümiert Trabold und ergänzt: „Mit fundierten Kenntnissen dieser Zukunftstechnologie bereiten wir unsere Schüler vorausschauend auf die künftigen Anforderungen in der Wirtschaft vor.“

Die ZGB betreibt die Lernfabrik 4.0 in Kooperation mit der Gewerbeschule Mosbach, der DHBW Mosbach, Partnern aus der regionalen Wirtschaft und Industrie sowie der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar, Außenstelle Mosbach.

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