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Katholische Fachschule für Sozialpädagogik in Buchen - 37 Schüler erhielten „Bachelor Professional“ und sind jetzt staatlich anerkannte Erzieher

Kompetenzen in die Praxis einbringen

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Die Schüler der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik in Buchen wurden verabschiedet. Das Bild zeigt die Absolventen zusammen mit den Lehrkräften und der Schulleitung. © Katholische Fachschule

Die Absolventen der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik in Buchen wurden verabschiedet und die Preisträger ausgezeichnet. 16 Schüler des Jahrgangs erwarben zudem die Fachhochschulreife.

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Buchen. 37 Schüler haben an der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik ihre schulische Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher abgeschlossen. Erstmals zählt auch eine Klasse in der Form der Praxisintegrierten Ausbildung (PiA) zu den Absolventen. Hier arbeiten die Schüler über drei Jahre hinweg an zwei Tagen der Woche in einer festen Einrichtung, die restlichen drei Tage verbringen sie in der Schule. Diese anspruchsvolle duale Ausbildung hat zwar den Vorteil, dass die Schüler für ihre Arbeit in den Einrichtungen entlohnt werden und ihr in der Schule gelerntes Wissen sofort anwenden können. Das anschließende, einjährige Berufspraktikum fällt weg.

Die Ausbildung, die in den vergangenen Jahren einen starken Wandel erfahren hat, um den gestiegenen Anforderungen an den Erzieher-Beruf gerecht zu werden, ist in der Zeit der Pandemie noch anspruchsvoller geworden. Der Umgang mit dem Coronavirus, mit dem Schutz vor Infektion stellte die Schüler nicht nur in Bezug auf das eigene Leben, sondern auch bei der Begleitung der Kinder in den Kindergärten und Grundschulen vor große Herausforderungen.

Starke Beeinträchtigungen

Trotz starker Beeinträchtigungen haben sich die Schüler im Unterricht engagiert auf die Abschlussprüfungen vorbereitet und diese alle erfolgreich bestanden. Nun gilt es für die Absolventen in Vollzeit im Berufspraktikum die erworbenen Kompetenzen in die sozialpädagogische Praxis einzubringen. Für die „PiA-Klasse“ bedeutet die bestandene Prüfung gleichzeitig das Ende ihrer Berufsausbildung.

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16 Schülern ist es außerdem durch Zusatzunterricht und ihren fleißigen Einsatz gelungen, mit zentralen schriftlichen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik die Fachhochschulreife zu erwerben, die zu einem Hochschulstudium berechtigt.

Hervorragende Krisenbewältigung

In einer kleinen Abschlussfeier in der Fachschule wurden den Absolventen von Schulleiter Jürgen Nied mit den Worten: „Nicht nur die Kinder, die Sie betreuen, auch Sie sind etwas ganz Besonderes!“ ihre Zeugnisse überreicht. Nied verwies auf den turbulenten Beginn der Ausbildung mit einem Küchenbrand in der Schule, der die Schüler auf die hervorragende Krisenbewältigung in der Pandemie einstellte. Auch die beiden Klassenlehrerinnen lobten das Engagement ihrer Klassen.

Im Anschluss bedankten sich die Klassenvertreterinnen Emma Büchler und Mantis Göbel mit Geschenken bei allen Lehrern, die ihnen den Weg zur Prüfung geebnet hätten, sowie bei der Schulsekretärin, die sie in den letzten Jahren stets aufmunternd begleitet habe. Verschiedene Liedbeiträge und ein Zusammenschnitt von Fotos aus den Jahren an der Fachschule umrahmten das Programm.

Die Absolventen in der Klasse 2BKSP2: Sina Axmann (Götzingen), Sandra Bertsch(Schefflenz), Jan Bösmüller (Großheubach), Emma Büchler (Amorbach), Sinem Celik (Sulzbach), Tamira Denk (Buchen), Jens Dieterle (Mudau), Jana Eck (Schillingstadt), Aleyna Ekici (Miltenberg), Joy Finzer (Waldbrunn), Evelyn Hilbert (Mudau-Ünglert), Luca Holzschuh (Mosbach), Lena Huber (Großeicholzheim), Hannah Ihrig (Waldbrunn), Lea-Marie Lawin (Hüffenhardt), Chantal Lieb (Großheubach), Chantal Löbel (Rippberg), Katrin Mayer (Rosenberg), Jana Müller (Höpfingen), Mouaz Sultan (Buchen), Sarah Schwarzer (Adelsheim), Andy Sämann (Röllbach), Pauline Teske (Osterburken), Vanessa Volk (Schweinberg), Lena Walter (Schloßau), Charleen Willared (Hardheim), Kim Winter (Walldürn), Julia Ziegmann (Amorbach).

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In der Klasse 3BKSPIT: Tim Bösmüller (Großheubach), Annette Dekant (Weilbach), Hannah Eberle (Eberbach), Mantis Göbel (Haßmersheim), Veronika Gojani (Höpfingen), Evelyn Öhlschläger (Schefflenz), Lucia Rolla (Külsheim), Etien Walter (Großeicholzheim), Nadine Walter (Schloßau).

Für besonders gute Leistungen erhielten einen Preis, beziehungsweise ein Lob: Sina Axmann (1,4), Jens Dieterle (1,6), Finzer Joy (1,2), Evelyn Hilbert (1,0), Vanessa Volk (1,4), Lena Walter (1,2), Annette Dekant (1,0), Hannah Eberle (1,2), Mantis Göbel (1,0) und Nadine Walter (1,1).

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