Feierstunde im „Prinz Carl“ - 21 Goldene Meister aus Buchen und Umgebung haben vor 50 Jahren die Meisterprüfung absolviert „Identifikationsmerkmal für die Menschen“

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Zu einem Gruppenbild stellten sich die Goldenen Meister mit Landrat Dr. Achim Brötel (Vierter von rechts), Präsident Alois Jöst (Fünfter von rechts), den Vizepräsidenten Martin Sättele (links) und Klaus Hofmann (Zweiter von links), Ehrenkreishand-werksmeister Theodor Häfner (Zweiter von rechts), Kreishandwerksmeister Friedbert Englert (letzte Reihe, Vierter von rechts) sowie Ehren- und Obermeister und Bürgermeister aus den Gemeinden der Goldenen Meister auf. © Martin Hahn

Im Rahmen einer Feierstunde hat Alois Jöst 21 „Goldene Meister“ aus Buchen und Umgebung zum Jubiläum des 50. Jahrestages ihrer Meisterprüfung gratuliert.

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Buchen. Mit ihrem persönlichen Einsatz hätten sie laut Alois Jöst, Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, alle dazu beigetragen, dass das Wort des erfolgreichen Wirtschaftsministers Ludwig Erhards vom „Wohlstand für alle“ Wirklichkeit werden konnte. Und wörtlich: „Sie haben Verantwortung übernommen und dafür Sorge getragen, dass junge Menschen eine qualifizierte Ausbildung erhielten“.

„Sie sind das beste Beispiel dafür, dass der Titel des Handwerksmeisters ein Ausweis qualifizierter Kenntnis und Fähigkeit in einem Beruf ist“, rief der Mannheimer Kammerpräsident den Jubilaren zu. Und weiter: „Sie waren mit Leib und Seele Meister.“

Er machte deutlich, dass man damals „nicht ein bisschen Handwerksmeister mit ein bisschen Betrieb“ sein konnte. „Sie waren mit Leib und Seele Meister. Sie waren es mit Begeisterung und Leidenschaft. Sie haben Ihren Beruf geliebt.“ Jöst sprach allen Goldenen Meistern seine „große Anerkennung aus für diese Zeit, in der sie etwas Großes geleistet und damit auch ein Stück Wirtschaftsgeschichte für unser Land geschrieben haben.“

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Präsident Jöst dankte den Goldenen Meistern für ihre „Gewissenhaftigkeit, Leistungsbereitschaft und auch die Bewahrung traditioneller Werte.“ Und brachte es zugleich auf den Punkt: „Meister wissen wie’s geht!“ Nicht zuletzt habe dies Richard Wagner in seinen Meistersingern so eindrucksvoll in Worte und Musik gefasst: „Verachtet mir die Meister nicht und ehrt mir ihre Kunst“.

Die Goldenen Meister sind für den Mannheimer Kammerpräsidenten zu einem „Identifikationsmerkmal für Menschen in unserem Land“ geworden. Denn durch ihr Wissen und Können hätten sie einen stabilen Mittelstand geschaffen, der heute noch Säule der Wirtschaft ist.

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Insgesamt 21 Goldene Meister aus Buchen und Umgebung ehrte der Mannheimer Kammerpräsident persönlich durch Überreichen einer Urkunde. Er wünschte allen eine gute Zukunft und gratulierte, auch im Namen der mehr als 12 400 Betriebe, zur goldenen Meisterschaft.

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Ausgezeichnet wurden: Paul Barteck (Klempner), Binau. Heinrich Bayer (Mechaniker), Hardthausen- Gochsen. Josef Bock (Elektroinstallateur), Walldürn. Wolfgang Gehrig (Müller), Walldürn. Klaus Gossenberger (Friseur), Buchen. Willi Gramlich (Bäcker), Mosbach. Helmut Haas (Kraftfahrzeugmechaniker), Fahrenbach. Gerhard Heiß, (Kraftfahrzeugmechaniker), Elztal-Neckarburken. Adolf Henn (Maurer), Buchen. Dieter Huther (Schreiner), Binau. Herbert Münch (Schlosser), Fahrenbach-Robern. Klaus Reichert (Zentralheizungs- und Lüftungsbauer), Schwarzach. Alban Ringwald (Maurer), Haßmersheim. Richard Roth (Maler- und Lackierer), Mosbach. Barbara Scheurich (Friseur), Buchen. Walter Schier (Elektroinstallateur), Elztal. Walter Schmitt (Friseur), Reichartshausen. Willi Senf (Fliesen-, Platten- und Mosaikleger), Haßmersheim. Günter Seufert (Maschinenbauer), Rosenberg-Bronnacker. Günter Seufert (Kraftfahrzeugmechaniker), Rosenberg-Bronnacker. Dieter Vierling (Fleischer), Fahrenbach-Robern.