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Geopark-Wanderung - Heimatverein Hettigenbeuern unterwegs

Heimatverein Hettigenbeuern besuchte Naturdenkmale

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Hettigenbeuern. Zwei interessante Naturdenkmale waren Ziel der vom Heimatverein Hettigenbeuern angebotenen geführten Geopark-Wanderung in der idyllischen Landschaft zwischen Zittenfelden und Schneeberg. Der Vorsitzende des Heimatvereins, Manfred Lauer, begrüßte beim Treffpunkt in der Dorfmitte von Zittenfelden über 30 Wanderer.

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Geopark-Wanderbegleiter Ewald Winkler beleuchtete vor dem Abmarsch kurz die Geschichte Zittenfeldens. Dann ging es auf wunderschönen Wegen bergauf Richtung Wolfstannen. Bei diesen gewaltigen, fast 60 Meter hohen „Wolfstannen“, den größten Weißtannen im Landkreis Miltenberg, erzählte er dann die Sage, die sich um diese Bäume halten. Angeblich wurden in dieser Gegend vor gut 150 Jahren die letzten Wölfe gesichtet, bevor sie im Odenwald bis in die jüngste Zeit ausgerottet waren.

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Die Wanderfreunde begaben sich nun auf die Spuren der Nibelungen. Bei der Siegfriedsquelle, einem Ort mit wunderschöner Aussicht, erfuhren die Teilnehmer von Winkler ausführlich die Nibelungensage. Warum wurde der Königssohn Siegfried von seinem Gefolgsmann Hagen an dieser sagenumwobenen „Siegfriedsquelle“ im Odenwald von hinten mit dem Speer durchbohrt? Es gibt allerdings mehrere Orte, so erklärte er, welche den Anspruch erheben, dass dort Siegfried von Hagen erstochen worden sei.

Fest steht, dass der „Tatort“ an einer Quelle in der Nähe der „Siegfriedsstraße“ liegt, die von Worms durch den Odenwald über Amorbach, Schneeberg, Walldürn und durch das Bauland nach Wertheim führt. Winkler und die Wanderer waren sich allerdings einig, dass die Hütte und Quelle im Zittenfeldener Tal wohl einer der schönsten und idyllischsten Orte ist, der als „Siegfriedsquelle“ bezeichnet wird.

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Die Wanderer begaben sich mit vielen Informationen zurück nach Zittenfelden wo es im Hof Breunig ein Vesper zum Abschluss gab.

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