Helene-Weber-Schule in Buchen - Stadtwerke, Förderverein und Juniorfirma beteiligten sich Freude über neuen Wasserspender

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Buchen. „Wasser marsch!“ heißt es ab sofort an der Helene-Weber Schule: Schüler und Lehrer gleichermaßen können ab sofort auf einen neuen und vielseitigen Wasserspender zurückgreifen. Gemeinsam mit den Stadtwerken Buchen realisierten Schulleitung und die Juniorfirma der Schule diesen neuen Service, der gleichzeitig auch Vorbildcharakter haben soll.

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„Wasser aus dem Hahn ist grundsätzlich billiger als aus der Flasche“, erklärte Andreas Stein, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Buchen bei der Einweihung des Spenders. Qualitätseinbußen muss auch niemand befürchten, wie er betonte: „Das Leitungswasser hat überall in Deutschland Trinkwasserqualität. Und das hiesige Hahnenwasser stammt aus dem Bodensee und ist von besonders guter Qualität.“ Auch Schulleiter Christof Kieser betonte die Vorteile des neuen Wasserspenders: „Wenn mehr Schüler den Spender nutzen, dann vermeiden wir auch Müll in Form von Plastikflaschen. Das müssen wir uns alle bewusst machen. Ich sehe hier also sowohl einen ökologischen wie pädagogischen Aspekt.“

Und auch das Bistro-Team der Schule fördert diese Idee: Einwegbecher kann man für den Automaten nicht erwerben. Stattdessen soll jeder Nutzer einen eigenen Becher mitbringen. Auch dies vermeidet Müll.

An den Kosten für die Aufstellung beteiligten sich die Stadtwerke Buchen mit 1000 Euro, welche außerdem auch das Gerät anschlossen. Jeweils 500 Euro steuerten der Förderverein und die Juniorfirma der HWS bei. Wichtig ist, dass die Wasserspender nicht von den Stadtwerken selbst, sondern von den Schulen oder deren Fördervereinen betrieben werden. Im Falle der Helene-Weber Schule übernimmt dies das Bistro-Team der Juniorfirma. Wartung und Kontrolle wird daher in die Hände der Schüler gelegt.

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Der Wasserspender selbst erfüllt die höchsten hygienischen Kriterien: Mit UV-Licht werden potenzielle Keime an der Ausgabe des Wassers abgetötet. Und auch die Vielseitigkeit der Anlage überzeugte die Schüler bereits: Neben stillen, warmen und kohlensäurehaltigen Wasser gibt es auch eine Heißwasserfunktion – ein Novum bei den bisher aufgestellten Spendern, wie Stein betonte, denn die anderen Anlagen verfügten nicht über diese Funktion. Gerade die Teetrinker unter den HWS-Schülern freut dies besonders, fielen doch die Wasserkocher, die bislang in allen Klassenzimmern gestanden hatten, dem Brandschutz zum Opfer. Dank des neuen Wasserspenders ist es nun wieder möglich, in Ruhe ein Heißgetränk zu trinken. Kein Wunder, dass die neue Anlage sich schon großer Beliebtheit erfreut.