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Götzinger Ortschaftsrat tagte

Erschließung im Baugebiet „Koben III“ geht gut voran

Grünes Licht für Weiter-Verpachtung der beiden Jagdbögen. „Getzemer Moarkd“ wirft Schatten voraus

Von 
jm
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Götzingen. Die dritte öffentliche Sitzung des Ortschaftsrates in diesem Jahr fand erfreulicherweise wieder in der altgewohnten Umgebung statt.

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Nach der Begrüßung durch Ortsvorsteherin Daniela Gramlich sowie den üblichen Regularien stand die Verpachtung der beiden Götzinger Jagdbögen an, die für den Zeitraum 1. April 2023 bis 31. März 2032 neu ausgeschrieben sind. Wie von Gramlich zu erfahren war, hätten die seitherigen Pächter, teilweise mit zusätzlichen Partnern, ihr Interesse bekundet: Für den Jagdbogen I Ernst und Frieder Berger, für den Jagdbogen II Reinhard Prötel und Bärbel Scheuermann mit den neuen Partnern Stefan Hermann bzw. Andreas Gänzler. Vom Gremium gab es dafür – nach kurzer Beratung – grünes Licht.

Detailliert informierte die Ortsvorsteherin anschließend über den Stand der Bauarbeiten und die allgemeine Situation um den Bauabschnitt III des Baugebiets „Koben III“. Die Erschließungsarbeiten seien bisher gut verlaufen, das zwei-gleisige Entwässerungssystem sowie das Wassernetz sind fertigstellt, an den weiteren Versorgungsnetzen wird derzeit gearbeitet. Falls alles nach Plan verläuft und auch die Witterung mitspielt, könnte die Maßnahme wohl bis zur Winterpause abgeschlossen werden. Der Bauabschnitt III umfasst 19 Bauplätze, dafür liegen bereits zwölf Reservierungen vor. Der Quadratmeterpreis liegt bei 85 Euro. Man gehe derzeit davon aus, dass bis etwa Mitte 2023 mit Neubauten begonnen werden könne.

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Weiter informierte Ortsvorsteherin Gramlich über die Planungen zum „Getzemer Moarkd 2022“, der am 30. Oktober zum 219. Mal stattfinden wird.

Die Teilnahme am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, bei dem Götzingen den Silber-Rang errang, wertete sie als „sehr positiv“. Sie dankte allen, die zum Erfolg beigetragen haben. Die Dorfgemeinschaft könne stolz auf das gemeinsam Erreichte sein. Natürlich müsse und wolle man auf dem eingeschlagenen Weg gemeinsam weitermachen. Die für den Wettbewerb begründeten Arbeitsteams werden weiter aktiv bleiben und neue Ideen einbringen. Als Dank und Anerkennung für den erbrachten „Akt der Gemeinschaft“ sei ein Helferfest angedacht.

Mit der Einrichtung des „Biodiversitätspfades rund um Getzi“ sei man allen Problemchen zum Trotz inzwischen recht gut vorangekommen. Das Projekt wurde kürzlich durch eine Fachkommission begutachtet und als „sehr positiv“ bewertet. Es soll am 1. Oktober beim landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart vorgestellt werden. Mit großer Erwartung sehe man der offiziellen Übergabe am 21. Oktober (um 14 Uhr beim „Nächstweiher“) entgegen. Die offizielle Eröffnung soll im Frühjahr 2023 erfolgen.

Eine Reihe „akuter“ Themen und Fragen wurde bei Fragerunden der Einwohner und des Ortschaftsrates erörtert. Dabei ging es beispielsweise um die projektierte Bebauung des ehemaligen „Schwanen-Areals“, die sich wegen noch ausstehender Gutachten und vorliegender Einwände verzögert.

Diskutiert wurde auch die Neuregelung der Nutzungsgebühren für städtische Hallen und Einrichtungen oder die zeitweise starke Staubentwicklung beim Schotterwerk. jm

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