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Abiball der HWS - Trotz all der Corona-Hürden haben 17 Absolventen die Eins vor dem Komma – so viele wie noch nie zuvor

Dieser Jahrgang geht in die Geschichte ein

Von 
Adrian Brosch
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Strahlende Gesichter gab es beim Abschlussball der Helene-Weber-Schule. Mit 17 Abiturienten haben so viele die Eins vor dem Komma wie nie zuvor. © Adrian Brosch

Buchen. „Der etwas andere Abiball“ fand am Donnerstag in der Kreissporthalle Buchen statt: Die Helene-Weber-Schule verabschiedete im festlichen und zugleich gemütlichen Rahmen die 43 Abiturienten des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums.

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Einleitend brachte Oberstudiendirektor Christof Kieser als Schulleiter seine Freude über das reine Zustandekommen einer solchen Feierstunde zum Ausdruck: Bis vor Kurzem sei nicht sicher gewesen, ob und wie eine Verabschiedung stattfinden könne. Davon abgesehen gehe der diesjährige Abiturjahrgang als absolutes Vorbild in die HWS-Geschichte ein: Obgleich die jungen Erwachsenen von Corona schulisch wie privat und das „inmitten ihrer prägenden Selbstfindungsphase“ mit Einschränkungen konfrontiert wurden, verlor niemand den Mut – und 17 Schüler erreichten die Eins vor dem Komma. „Eine noch nie erreichte Quote“, hob Kieser hervor und dankte auch dem als Schulträger fungierenden Neckar-Odenwald-Kreis, durch dessen Zutun der Digitalisierungsprozess rascher als gedacht bewerkstelligt wurde. Weiter entwickelt haben sich die Abiturienten, an die sich Kieser mit positiven Worten wandte: „Ihr verlasst die Helene-Weber-Schule als gereifte Menschen – und Schule ist mehr als Schule, sondern lebenslanges Lernen!“

Im Namen des Neckar-Odenwald-Kreises beglückwünschte Landrat Dr. Achim Brötel den Jahrgang. Das Reifezeugnis, über das man angesichts direkter und indirekter Corona-Auswirkungen besonders stolz sein könne, gelte als „Nachweis der persönlichen Leistung“ sowie als „Ticket zum Einstieg in eine neue Lebensphase“. Veränderungen solle man dabei als eigene Aufgabe und die Aufforderung zu eigener Aktivität ansehen. In diesem Sinne animierte Brötel dazu, Flagge zu zeigen in Politik, Kultur, Kirche und Gesellschaft sowie im eigenen Leben. Das Abitur als Solches sei dabei ein gutes Fundament für erfolgreiches Tun.

Leona Müller ist die Beste

Die Ehrungen besonders befähigter und engagierter Schülerinnen und Schüler nahm Studiendirektor und Schulleiter-Stellvertreter Heiko Hinninger vor. Nachdem er die Anwesenden mit einer so nachdenklichen wie originellen Anekdote zum „Druck der etwas anderen Art“ erheitert hatte, führte er mit den Tutoren (Oberstudienrat Matthias Amann sowie den Studienrätinnen Elisa Münster und Sabrina Rau) durch die Verleihungen. Zunächst führte er die Einser-Schüler aus: Katja Weiß, Tamara Bock, Jule Pfeifer, Anna Dorongov, Jasmin Farrenkopf und Melissa Schneider (alle 1,9), Laura Brümmer (1,8), Lena Grohs, Madlen Hügell, Moritz Weniger, Jessica Böhle, Tamara Grimm und Kristin Münch (alle 1,7), Tamara Herkel (1,6), Sarah Ehrenfried und Merritt Gossmann (beide 1,4) sowie die Jahrgangsbesten Leona Müller (1,0) die „Besten“ aus.

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Die Preise für besondere Leistungen in einzelnen Fächern gingen an Kim-Joana Kreuter (Preis der Heidehof-Stiftung für beste Leistungen im Profilfach Pädagogik/Psychologie) sowie Leona Müller (Preis der Heidehof-Stiftung für beste Leistungen im Profilfach Gesundheit und Biologie), Sarah Ehrenfried (besondere Leistung im Fach katholische Religion), Tamara Bock, Jessica Böhle und Tabea Herkert (Jahrgangsbesten in Chemie), Hanna Niklas (Alfred-Maul-Medaille für besondere Leistungen im Fach Sport) und wieder Leona Müller (Scheffelpreis für besondere Leistungen im Fach Deutsch). Zum ersten Mal vergeben wurde der Henri-Dunant-Preis des DRK-Kreisverbands Buchen für besonderes Engagement im Bereich Gesundheit: Ihn nahm Melissa Schneider entgegen. Der Ehrenamtspreis der Johannes-Diakonie wurde aus den Händen von Vorstand Jörg Huber und Ehrenamtskoordinatorin Tanja Bauer an die vielseitige Sarah Ehrenfried verliehen.

In ihrer gehaltvollen wie kurzweiligen Rede setzte sich Scheffelpreisträgerin Leona Müller mit den „Änderungen und Überraschungen auf den letzten Drücker“ sowie dem Credo, niemals aufzugeben und im Abitur neben Rechten auch gesellschaftliche Pflichten zu erkennen, auseinander: „Man wächst an Herausforderungen“, hielt sie fest und bezog die Worte auch auf die Corona-Hürden.

Mit akzentreichen Akkorden und gefühlvollem Gesang bereichert wurde der Nachmittag durch den musikalisch interessierten Abiturienten Moritz Weniger, der von Schulleiter Christof Kieser treffend als „The Voice Of HWS“ bezeichnet wurde.

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