"AC/ID - A Tribute to AC/DC" in der Odenwaldhalle - Show erinnerte sehr stark an die des Originals Die AC/DC-Fans fast zwei Stunden lang begeistert

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"AC/ID - A Tribute to AC/DC" überzeugten in der Odenwaldhalle.

© Liane Merkle

Mudau. Sie nennen sich "AC/ID - A Tribute to AC/DC", und der Name spricht für sich. Die derzeit wohl beste Coverband der Hardrock-Stars gastierte in der gut besuchten Odenwaldhalle, auf Initiative des kürzlich verstorbenen Werner Hawelka. Ihr Gastspiel fand haargenau am Geburtstag des Mudauer Eventmanagers statt wie dessen Mitstreiter Christian Peterhänsel bei der Begrüßung bekanntgab.

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Für das Vorprogramm hatte man "Fools Crossing" aus Beerfelden gewinnen können. Auch das war eine Coverband mit kompromisslosem Power-Rock, die unter Beweis stellte, dass die Songs von "AC/DC" bis "ZZ Top" durch die Stimme von Sängerin Steffi ganz eigenen Charakter bekamen und die Odenwaldhalle bereits kräftig rockten. Sie hatten angekündigt, dass "Rock you Like a Hurricane" mit dieser weiblichen Rockröhre einfach nur geil klingt, und die Begeisterung des Publikums gab ihnen recht.

Dennoch war das anschließende Konzert der 2002 in Mannheim gegründeten "AC/ID - A Tribute to AC/DC" tatsächlich noch einen Tick lauter, denn deren Show erinnerte sehr stark an die des Originals. Ob wegen der leuchtend roten Hörner, die ans Publikum verteilt wurden oder wegen der Schuluniform von Lead-Gitarrist Ralf Keßler, der bis zur totalen Erschöpfung in sämtlichen Richtungen über die Bühne sprintete und damit ebenso als Mittelpunkt der Show gilt wie der stimmgewaltige Frontmann Olli Lampertsdörfer. So gelang es der Band mit den weiteren Musikern Ekki Bock (Guitar), Stefan Schiemer (Bass) und Jens Gellner (Drums) die AC/DC-Fans restlos zu begeistern und den Bogen von der Bon Scott- zur Brian Johnson-Ära zu spannen. Und in dem fast zweistündigen Konzert boten sie wirklich alle bekannten Songs, angefangen von "T.N.T." über "Whole Lotta Rosie" bis hin zu "Thunderstruck" und "Rock n Roll Train". Sogar der obligatorische "Strip" von Ralf Keßler hatte viel mit dem Vorbild zu tun und brachte die Fans zum Gröhlen. Es kam wie es kommen musste, und die Band durfte erst nach mehreren Zugaben die Bühne verlassen. L.M.