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Nachruf - Hettingens Pfarrer Rudi Müller ist im Alter von 86 Jahren verstorben

Der Heimat immer eng verbunden

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Hettingen. Eine Trauergemeinde versammelte sich zur Beisetzung von Pfarrer i. R. Rudi Müller am vergangenen Donnerstag in der Hettinger Pfarrkirche St. Peter u. Paul. Neben den Hettinger Landleuten von Pfarrer Rudi Müller waren Trauergästen aus den Pfarreien, in denen er als Seelsorger gewirkt hat, gekommen, um den Seelsorger auf seinen letzten irdischen Gang zu begleiten.

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Der Sarg mit dem Leichnam von Pfarrer Rudi Müller war vor dem Altar aufgestellt und mit den Zeichen der priesterlichen Würde dem Kelch und der Stola bedeckt.

Der Durlacher Dekan Pfarrer Lukas Glocker war der Hauptzelebrant der Totenmesse, die er mit mehreren Geistlichen für den verstorbenen Mitbruder Rudi Müller feierte. In seiner Totenpredigt ging Dekan Glocker auf die Lebensdaten des verstorbenen Pfarrers Rudi Müller ein und blätterte, wie in einem Fotoalbum die einzelnen markanten Lebensstationen durch, das 1936 mit der Geburt aufgeschlagen wurde und nun nach 86 Jahren mit dem Tode endet.

So wurde der pflichtbewusste Pfarrer Rudi Müller, ein treuer Hettinger Heimatsohn, am 16. April 1936 als ältester der Eheleute Erwin und Maria Müller in Hettingen in eine christliche Familie hineingeboren. Schon sehr früh brachte er sich in die Pfarrgemeinde ein. Er war zunächst Ministrant Oberministrant und vom Heimatpfarrer Heinrich Magnani als Leiter der Führerrunde und somit hauptverantwortlich für die gesamte Jugendarbeit in der Pfarrgemeinde.

Nach dem Abitur 1956 am Burghard-Gymnasium Buchen begann er Theologie in Freiburg und Würzburg zu studieren und empfing am 11. Juni 1962 mit noch drei Weihekandidaten durch den Freiburger Erzbischof Dr. Hermann Schäufele Freiburg in der Wallfahrtskirche St. Georg Walldürn die heilige Priesterweihe.

Als 32-Jähriger wurde Rudi Müller 1968 zum ersten Pfarrer der neu errichteten Pfarrei St. Bonifatius in Tauberbischofsheim berufen. Hier galt sein ganzes Wirken dem Aufbau der neuen Pfarrei rechts der Tauber. 21 Jahre durfte Rudi Müller im Main-Tauber-Kreis seelsorgerische Aufbauarbeit leisten, und hatte auch noch die Pfarrei Impfingen St. Nikolaus als Pfarrer zu betreuen. Von 1989 bis 1996 war er Pfarrer in Hockenheim. Dass Wirken von 13 Jahren als Seelsorger der Pfarrgemeinden Karlsdorf-Neuthard St. Sebastian und Büchenau St. Bartholomäus würdigte in eindrucksvoller Weise der Bürgermeister dieser Gemeinde, Sven Weigt.

In seinem Nachruf auf Pfarrer Müller stellte Bürgermeister Weigt fest, dass seine aufgeschlossene kooperative Mitarbeit, seine gütige Art ihn zu einem hochgeschätzten und geachteten Seelsorger machten, deshalb hat der Gemeinderat ihm in Anbetracht seiner vielfältigen Verdienste beim Eintritt in den Ruhestand die höchste Auszeichnung die Bürgermedaille verliehen.

Den Ruhestand ab 2009 verbrachte er in Bruchsal - Heidelsheim St.Maria wo er seelsorgerlich mit aushalf.

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