49. Heimatbrief des Heimatvereins Hettingen erschienen - Über 700 Briefe gehen an auswärts wohnende Landsleute in alle Welt Das Werk spiegelt das Jahresgeschehen des Stadtteils von 2017 wider

Von 
KM
Lesedauer: 

Hettingen. Der diesjährige Heimatbrief ist wieder ein Spiegelbild von den Geschehnisse in Hettingen. Dem Schriftleiter Gundolf Scheuermann, zugleich Vorsitzender des Heimatvereins, ist wieder ein umfangreiches Werk von 78 Seiten im DIN A 4 Format aus der Feder geflossen.

AdUnit urban-intext1

Neben dem obligatorischen Grußwort des Vorsitzenden und dem Hinweis auf die Veranstaltungen im Festjahr 2018 gibt die Statistik Aufschluss über die ältesten Einwohner, die Gesamtzahl der Bevölkerung, die Eheschließungen und mehr. Ein weiteres Kapitel ist den Toten gewidmet, die sich in der Gemeinde in besonderer Weise eingebracht haben. Den Geburtstagsjubilaren wie auch den Ehejubiläen sowie den Treffen der Jubiläumsjahrgänge folgt dann ein sehr detaillierter Jahresbericht über alle Veranstaltungen des Heimatvereins, wobei die letztjährige Marathonehrung von 174 Mitgliedern, und deren namentliche Nennung, für 25-jährige Mitgliedschaft besonders ins Auge sticht. Es folgen die besonderen Nachrichten von der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul sowie der Ortschaftsverwaltung. Breiten Raum nehmen die Berichte aus dem Hettinger Vereinsleben ein.

Einblick in Struktur

Einige Neuerungen, von der Hettinger Geschäftswelt, wie Mobile Metzgerei Bäckerei-Geschäftsübergabe, 30 Jahre Landarztpraxis Dr. Valentin Hoß, geben einen Einblick in die dörfliche Struktur. Ein Glückwunsch geht an den priesterlichen Heimatsohn Dr. Andreas Knapp, der in Leipzig als Gefangenenseelsorger tätig ist und sich in der Flüchtlingsarbeit stark engagiert. Mit der Verleihung des mit 10 000 Euro dotierten „Herbert-Haag-Preises für die Freiheit in der Kirche“ – einem der bedeutendsten Preise der römisch katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum – wird nicht nur sein literarisches Wirken gewürdigt, sondern auch sein Einsatz um die Völkerverständigung. Das Preisgeld wird Andreas Knapp nicht für sich verwenden, sondern es fließt in seine vielfältigen Projekte mit ein.

Unter der Rubrik „Was sonst noch geschah“ erfährt der Leser was sich so aktuell zugetragen hat. Örtliche wie auch überörtliche Veranstaltungen in Heddje sowie ein Rückblick in die Zeitgeschichte runden den Informationsteil ab. Rundum ist der diesjährige Heimatbrief für das zurückliegende Jahr 2017 den der Vorsitzende Gundolf Scheuermann verfasst und Ludwig Müller Junior dem die Ausarbeitung und das Layout oblag, ein gelungenes Werk für die Auswärtigen und ein Nachschlagwerk künftiger Generationen. KM