Katholischer Frauenbund - Närrische Stimmung für die heimischen Wohnzimmer / Vorfreude auf nächstes Jahr ist groß „Corona zwingt Faschenacht in die Tüte“

Von 
Nicola Beier
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Um die Fastnacht des Frauenbunds nicht ganz ausfallen zu lassen, wurden 250 Päckchen „Faschenacht in der Tüte“ gepackt und verteilt. Am Schmutzigen Donnerstag erhielt Bürgermeister Roland Burger die närrische Überraschung. © Nicola Beier

Buchen. Mit der Melodie zu „Kerl wach uff“, einem kräftigen „Hinne houch“ und massig guter Laune zogen Eva-Maria Strein, Simone Fürst-Weinmann und Jule Grollmus als „Huddelbätze“ verkleidet am Schmutzigen Donnerstag ins Buchner Rathaus ein. Denn obwohl die Fastnacht wegen des Corona-Virus „noch nicht ausgetragen ist, lassen wir es uns nicht nehmen, die Huddelbätze rauszuholen“, so Strein.

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Deshalb hat sich der katholische Frauenbund etwas einfallen lassen: Mit der Aktion „Faschenacht in der Tüte“ soll für alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Frauenbunds die fünfte Jahreszeit trotz Corona-Beschränkungen Einzug in das heimische Wohnzimmer halten.

Allerlei zusammengepackt

Als Förderer der Frauenfastnacht erhielt Bürgermeister Roland Burger die gepackte Tüte, in der neben Süßigkeiten, einer roten Stoffnase und Luftschlangen auch zwei QR-Codes zu finden waren, die auf die Homepage der Frauenfasnacht (www.frauenbund-buchen.de) verweisen und einen Rückblick auf die Feiern der vergangen Jahren ermöglichen.

Auch im Rathaus sei die Fastnacht angekommen, wie der Bürgermeister erklärt und wies auf ein großes Bild im Foyer des Gebäudes hin, auf dem einige Huddelbätze ausgelassen feiern. Zudem werde Burger den Abend des Schmutzigen Donnerstags auf seinem Sofa verbringen und sich die Kolpingfastnacht ansehen. Mit der Tüte hat er nun auch die Möglichkeit, bei der Frauenfastnacht „vorbeizuschauen“.

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Die Idee zum kleinen Präsent hatte Jule Grollmus. „Corona zwingt Faschenacht in die Tüte“ – so sollte die närrische Zeit nicht nur „digital“ gefeiert werden, sondern den Leuten auch Corona-konform gute Laune durch einige Kleinigkeiten bringen. Daher fällt „Faschenacht“ nicht komplett aus, sondern verbreitet Zuhause Freude und Humor durch eine kleine Tüte.

Mit den letzten Sätzen der Büttenrede „Hinne houch liebe Närrinnen und Narren“ brachte es Simone Fürst-Weinmann dann auf den Punkt und machte bereits Vorfreude auf die närrische Fastnachtszeit im nächten Jahr: „Auch die Pandemie geht vorbei, sie bringt uns nicht um, nächstes Jahr feiern wir wieder mit euch als Publikum. Die Vorfreude dauert ein Jahr, bis dahin bleibt gesund, es grüßt euch mit ,Hinne houch’ euer Team vom Frauenbund.“

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