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Förderprogramm - Gemeinsame Aktion von IHK Rhein-Neckar und Stadtmarketing

Buchen: „Innenstadtberater” für eine lebendige und zukunftsfähige Innenstadt

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Die Zukunft der Innenstadt will man gemeinsam in die Hand nehmen. © Stadtverwaltung

Buchen. Lebendige und schöne Innenstädte tragen erheblich zur Steigerung der Lebensqualität in den Städten bei. Die Corona-Pandemie hat großen Teilen des Einzelhandels und der Gastronomie in den vergangenen Monaten schwer zugesetzt. Das bereits aufkommende Wachstum des Onlinehandels wurde massiv beschleunigt und führte zu abnehmenden Frequenzen sowie sinkenden Umsätzen. Dennoch steht die Innenstadt Buchens laut Stadtverwaltung auf stabilen Beinen und soll zukünftig mit neuen Impulsen weiter an Attraktivität gewinnen.

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Um den strukturellen Problemen entgegenzuwirken, bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, das Projekt „Innenstadtberater“ an. Die Innenstadtberater der IHK unterstützen dabei, die Aktivitäten der Akteure vor Ort zu bündeln und den Einzelhandel sowie die Attraktivität der Innenstadt zu stärken und langfristig zu sichern. Als Startsignal für das Projekt haben Bürgermeister Roland Burger und der Vorsitzende der Aktivgemeinschaft, Marko Eichhorn, eine Absichtserklärung unterzeichnet. Hierbei herrschte Einigkeit: „Wir wollen es gemeinsam angehen“.

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„Das Einkaufsverhalten ist heute vielfach geprägt vom Internet. Das ist ein sehr vielschichtiges Thema. Wir dürfen hier nicht nur an den Handel denken, sondern müssen auch von der Gastronomie reden, von Ärzten, Dienstleistern, Vereinen, Bewohnern, Immobilienbesitzern und allem, was für Lebendigkeit in einer Kommune sorgt“, unterstreicht Bürgermeister Roland Burger und betont die Vorteile des Förderprogramms. Das Projekt „Innenstadtberater“ könne die Vernetzung, die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer beim Thema Innenstadt beschleunigen und sei ein wichtiger Baustein für die positive Entwicklung der Innenstadt.

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„Wir bringen unser Know-how sehr gerne vor Ort ein und freuen uns auf eine Intensivierung der ohnehin sehr guten Zusammenarbeit im Bereich der Einzelhandelsentwicklung, wie es bereits vergangenes Jahr im Rahmen der IHK-Kampagne ‚Heimat shoppen’ der Fall war“ betonte IHK-Innenstadtberater André Trendl. Er war im Rathaus in Buchen und hat im Beisein von Simone Farrenkopf und Marko Eichhorn von der Buchener Aktivgemeinschaft die Herangehensweise im Rahmen des Programms vorgestellt.

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„Ein erster Schritt wird es sein, die aktuelle Situation anhand eines Innenstadt-Checks zu bewerten. Um Barrieren abzubauen und Perspektiven aufzuzeigen, überprüfen wir zahlreiche Indikatoren der Geschäfte vor Ort sowie den öffentlichen Raum, örtliche Veranstaltungen und weitere Standortfaktoren der Innenstadt. Mithilfe einer Passantenbefragung, Experten-Interviews und einem Digitalisierungs-Check möchten wir umfassende Erkenntnisse sammeln und daraufhin Stärken, Schwächen, Chancen sowie Risiken in Buchen präsentieren. Anschließend gilt es, gemeinsam Handlungsfelder, Maßnahmen und Projekte zur Stärkung der Innenstadt abzuleiten. Dazu gehört es Maßnahmen zu priorisieren und sie auf Umsetzbarkeit zu prüfen sowie einen Zeit- und Kostenplan zu erstellen“, erläutert Trendl. Die Akteure vor Ort werden von der IHK bei der Umsetzung unterstützt und begleitet.

„Wir fangen nicht bei Null an. Die Themen sind bei uns permanent im Blick und in Bearbeitung“, betont Bürgermeister Burger. Unter anderem wurde beim Bürgerbeteiligungsprojekt „Ländlicher Raum für Zukunft“ die Arbeitsgruppe „Wochenmarkt und regionale Produkte“ gebildet, die erfolgreiche Impulse gesetzt hat. „Wer sich mit seiner Zukunft beschäftigt, der hat eine“, lautete abschließend das gemeinsame Fazit.

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