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An diesem Sonntag - Gottesdienst und Prozession in Buchen

Buchen: Gedenken an St. Rochus am 18. Juli

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Buchen. 386 Jahre nach der Pestepidemie von 1635 erfüllen Stadt- und Pfarrgemeinde Buchen am kommenden Sonntag wiederum das Gelübde ihrer Vorfahren und gedenken den Opfern von Pest und Seuchen. Gottesdienst und Prozession zu Ehren des Pestpatrons St. Rochus finden bereits zum zweiten Mal unter dem Schatten der Corona-Pandemie statt. Zum Schutz der Bevölkerung und der Gläubigen finden die Feierlichkeiten erneut mit geänderten Rahmenbedingungen statt.

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Am Sonntag, 18. Juli wird um 9 Uhr mit einem Gottesdienst und – bei gutem Wetter – einer sich anschließenden Prozession dem Pestpatron St. Rochus gedacht. Der Gottesdienst findet bei trockener Witterung auf dem mit maximal 230 Plätzen bestuhlten Wimpinaplatz statt. Die Stadtkapelle umrahmt den Gottesdienst musikalisch. Regnet es, findet der Gottesdienst mit beschränkter Personenzahl in der Stadtkirche statt. Die Daten werden erfasst, der Gebrauch der Lucca-App ist möglich.

Der Prozessionsweg führt wie im vergangenen Jahr vom Wimpinaplatz aus über die Straße Am Haag, Schüttstraße, Amstsstraße, Vorstadtstraße, Walldürner Straße bis zur Abt-Bessel-Kapelle am Postkreisel und zurück zum Wimpinaplatz. Stationen wird es keine geben. Die Anwohner werden gebeten, den Prozessionsweg nach Möglichkeit zu schmücken. Bei Regen entfällt die Prozession. Gemeindegesang ist möglich. Da davon ausgegangen wird, dass 1,5 Meter Abstand eingehalten werden können, entfällt die Maskenpflicht.

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Erinnerung an Corona-Tote

Eine besondere Rolle übernahm die Buchener Rochus-Glocke erst kürzlich bei dem Gedenken an die Toten der Corona-Pandemie, an die auf Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in ganz Deutschland am 17. April auf unterschiedlichste Weise gedacht wurde. In Buchen erinnerte unter anderem das fünfminütige Läuten der Rochus-Glocke an die vielen Verstorbenen. Dadurch bildete die geschichtsträchtige Glocke ein symbolhaftes Verbindungsglied zwischen Seuchen der Vergangenheit und den pandemischen Ereignissen dieser Tage.

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