Titel wurde erneuert - Freude bei der Stadt und dem „Weltladen“ / Viel erreicht, aber da geht noch mehr

Buchen bleibt „Fairtrade“-Stadt

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Bürgermeister Burger überreichte an die Vorsitzende des Weltladens Astrid Diehm die Urkunde über die Verlängerung des Titels „Fairtrade“-Stadt. © Stadt Buchen

Buchen. Die Stadt Buchen darf für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen. Schon im Februar erreichte die Verantwortlichen die Mitteilung, dass die Rezertifizierung erfolgreich war.

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Feiern verschoben

Eigentlich war geplant, die Titelerneuerung zu feiern und die Beteiligten einzubinden, aber infolge der Coronapandemie musste die Feierlichkeit bisher ausfallen. „Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben“, bringt es Bürgermeister auf den Punkt. „Es ist wirklich eine gute Sache und ich freue mich über alle, die den Fairtrade-Gedanken mittragen.“

Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen hat die Organisation Fairtrade Deutschland festgestellt, dass die Voraussetzungen für die Auszeichnung für die Stadt Buchen weiterhin erfüllt sind. Die Vorsitzende des Vereins „Weltladen Buchen“, Astrid Diehm, zeigte sich ebenfalls erfreut über die Auszeichnung. Auch sie dankte allen, die „Fairtrade“ unterstützen, die sich im Weltladen einbringen und auch denjenigen, die dort einkaufen.

Bürgermeister Burger betonte „Wir freuen uns über die Titelverlängerung. Das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung der fairen Produktion und des fairen Handels zu schärfen ist das Ziel des Engagements aller Beteiligten“.

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Verwaltung unterstützt

Sein Dank galt insbesondere den Aktiven des Weltladens, sowie allen Mitgliedern der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt“. Die Initiative zur Projektbeteiligung der Stadt Buchen war vor der erstmaligen Auszeichnung im Jahr 2013 von den Aktiven des Vereins „Weltladen Buchen“ ausgegangen und wird von der Stadtverwaltung seither administrativ unterstützt. Die Steuerungsgruppe um die Vorsitzende Astrid Diehm hatte im Dezember den Antrag auf die Titelerneuerung vorbereitet.

Mitstreiter willkommen

Dabei wurden die notwendigen Kriterien überprüft und es wurde insbesondere über die Aktivitäten der Zukunft gesprochen. Schnell wurde dabei deutlich, dass es wichtig und sinnvoll ist, weitere Mitarbeiter für die „Fairtrade“-Bewegung in Buchen zu gewinnen. Die Stadt profitiert dabei auch von den Aktivitäten des Neckar-Odenwald-Kreises, wo das Projekt „Fair und regional“ das Augenmerk auf fairen und regionalen Handel lenkt.

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Der Fairtrade-Gedanke bedürfe stets weiterer Engagierter, so verdeutlichte auch Astrid Diehm. Neue Partner, Geschäfte, die faire Produkte anbieten, gelte es immer zu finden. Auch Markus Dosch und Alexander Weinlein von der Steuerungsgruppe „Fairtrade“-Stadt Buchen unterstrichen, neue Mitmacher seien jederzeit willkommen.

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Bürgermeister Burger überreichte an die Vorsitzende des Weltladens Astrid Diehm die Urkunde über die Verlängerung des Titels. Das einhellige Fazit dabei lautete: Es wurde bereits viel erreicht, aber zum Ausruhen bleibt keine Zeit. Damit „Fairtrade“ auch weiterhin in „aller Munde“ oder zumindest „in vieler Munde“ bleibt, gibt es einiges zu tun.