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Beim „Jugend trainiert für Olympia“-Landesfinale in Konstanz

BGB-Jungs verpassen „Berlin-Ticket“ ganz knapp

Baden-Württembergische Vize-Meisterschaft errungen

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Mit drei Teams war das BGB beim Landesfinale Leichtathletik in Konstanz vertreten. Das Bild zeigt die „Jungen III“. © BGB

Buchen. Den Buchener Betreuern beim Landesfinale Leichtathletik war klar: Nur die Teams, die ihre Athleten bei Gluthitze auf der Kunststoffbahn gut gekühlt durch den Wettkampftag und somit leistungsbereit an die Wettbewerbe bringen, würden ihre Chancen auf gute Platzierungen wahren können.

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Der BGB-„Kühltrupp“ – mit von der Partie waren die Sportmentoren Luca Grimm, Celine Löffler und Jule Hauk – war deshalb mit Sprühflaschen und Gießgerät, aber auch mit guten Wettkampftipps unterwegs.

Von Ersatz-Pech gebeutelt und mit anspruchsvollem Disziplinprogramm starteten die ältesten Jungs vom Wettkampf II mit Coach Alexander Kull in ihren Wettbewerb. Dabei war jedoch klar, dass gerade auch im Speerwerfen, einer der stärksten Disziplinen des Teams, nicht die erhofften Punkte zusammenkommen würden. Die Speerwerfer um Teamkapitän Tristan Häfner konnten nach dessen drei Wochen verletzungsbedingter Trainingspause mit immerhin 47,21 Metern wichtige Punkte beitragen, dazu konnte sich Maxi Felleisen mit 29,37 Metern gut steigern. Stärkste Disziplinen der Buchener waren die 800 Meter und der 100-Meter-Sprint, und darauf aufbauend auch die 4 mal 100-Meter-Staffel (Remmler, Jeschke, Häfner, Felleisen), die in der Zeit von 48,47 Sekunden und guten Wechseln sowohl weit vorne in der Konkurrenz als auch in den Punkten lag. Elia Remmler (12,21 Sekunden) und Johannes Werwein (12,27) sprinteten dabei jeweils im Bereich ihrer Bestzeiten. Über 800 Meter lieferte Maximilian Jeschke ein routiniertes Rennen auf eine gute Zeit und kämpfte beherzt bis ins Ziel für sensationelle 2:10,15 Minuten. Auch Johannes Werwein punktete sehr gut mit 2:17,72 Minuten. Im Hochsprung lieferte Elia Remmler mit einer vorsichtigeren Strategie als im Vorkampf in Buchen die erhofften und erwarteten 1,55 Meter , dicht gefolgt von Nico Schumacher mit ebenfalls klasse 1,50 Metern.

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Mit 10,73 Metern punktete beim Kugelstoßen Tristan Häfner, Gordon Trunk-Ekanakaya erzielte 10,53 Meter. Im Weitsprung brachte Maxi Jeschke nur einen Sprung aufs Brett – mit 5,48 Metern. Janis Barth steigerte seine persönliche Bestleistung auf gute 5,15 Meter.

Die Mädchen WK IV der Jahrgänge 2009 und 2010 mit ihren Betreuerinnen Christina Kull und Lisa Berlinger starteten mit dem Ballwerfen in den Wettbewerb. Emily Eckert und Stella Balles bestätigten ihre Ergebnisse aus dem Kreisfinale, Saskia Bechtold kam als drittplatzierte Buchener Werferin nicht in die Wertung. Im anschließenden 800-Meter-Lauf marschierten Chaya Laukenmann (3:01 Minuten), Marlene Dörr (3:04) und Paula Spiesberger (3:05) tapfer in der Bruthitze des Konstanzer Stadions über die zwei Stadionrunden.

Für Chaya und Marlene war es ihr erstes 800-Meter-Rennen außerhalb des Sportunterrichts. Nach den ersten beiden Disziplinen lagen die Buchenerinnen auf Platz 11 der Konkurrenz. Mit den tollen Sprintzeiten über die 50 Meter von Samira Hevike (7,59 Sekunden), Stella Balles (7,66) und Marlene Dörr (8,22) stellte das BGB das drittschnellste Team und verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Platz 7. Dieser Aufwärtstrend setzte sich beim Hochsprung fort. Samira und Saskia übersprangen jeweils die Höhe von 1,35 Meter, Emily scheiterte knapp an 1,30 Meter. Im Weitsprung gelangen den drei Springerinnen Samira Hevike, Jule Kispert und Paulina Weber Sprünge über die 4-Meter-Marke, wobei Samiras Weite von 4,38 Metern gleichzeitig die höchste Einzelpunktzahl für das BGB-Mädchenteam bedeutete.

Den Glanzpunkt setzte die überragende 4 mal 50-Meter-Staffel (Balles, Kispert, Weber und Bechtold), die nach genau 28,21 Sekunden mit großem Abstand als erste die Ziellinie überquerte und dem Team tolle 1042 Punkte einbrachte. Auch die zweite Staffel mit Nadja Grüsshaber, Lea Löffler, Lina Haberkorn und Marlene Dörr brachte ihr Staffelholz sicher und schnelle ins Ziel, kam aber nicht in die Wertung. Am Ende durften sich die BGB-Mädchen über den 3. Platz in der Gesamtwertung freuen.

Bei den Jungs des WK III (Jahrgänge 2007-08), die von Joachim Hörr durch den Wettkampftag begleitet wurden, purzelten die Punkte vor allem in den „schnellen“, aber auch in den technischen Disziplinen: Punktekönige waren an diesem Tag die Sprinter der 4 mal 75-MeterStaffel. Vu, Mader, Baumann und Dörr brachten mit 36,28 Sekunden eine Bombenzeit auf die Bahn und damit sagenhafte 1255 Punkte aufs Mannschaftskonto. Die zweite Staffel mit Elias und Jonas Erg, Schönbein und Fieger erzielte 37,98 Sekunden. Und auch im Einzelsprint liefen Dinh Hiu Vu (9,63 Sekunden) und Finn Dörr (9,59) ihren Konkurrenten klar davon. Quer über den Platz feuerte Torben Häfner beim Ballwerfen sein Wurfgerät, mit 64 Metern erzielte er die beste Weite des Tages. Jonas Erg steuerte mit 49 Metern gute Punkte bei. Beim Kugelstoßen verfehlte Marius Link mit 9,97 Metern die 10-Meter-Grenze nur knapp, Jan Mader folgte dicht auf mit 9,66 Metern. Über 800 Meter legte Emanuel Fieger (2:27,61 Minuten) ein schnelles Rennen hin. Im Verlauf eines 150 Meter langen Endspurts „Kopf an Kopf“ mit seinem Konkurrenten aus Brackenheim rief Elias Schönbein eine unglaubliche Leistungssteigerung ab und kam mit 2:29,99 Minuten ins Ziel.

Im Abschluss der technischen Disziplinen und des gesamten Wettkampftags ruhte der Blick des Teams und auch die Verantwortung für die letzten guten Punkte auf den drei Springern, die für das BGB an den Start gingen. Marius Link lieferte konzentrierte 1,60 Meter ab. Emanuel Fieger erkämpfte und steigerte sich auf 1,55 Meter.

Bei der Siegerehrung holte sich das IIIer-Team der Jungs den zweiten Rang – freute sich über die super Tagesleistung, war aber enttäuscht über das so knapp verpasste Berlin-Ticket zum Bundesfinale.

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