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Aus dem Ausschuss - Schuldezernent Peter Fieger über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die landeseigenen Schulen

Peter Fieger: „Beim Testen Immunisierter sind wir eingebremst vom Land”

Von 
mb
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Gedränge vor einem Schulbus wie hier auf einem Bild aus dem Jahr 2019 sollte man in Pandemiezeiten vermeiden. © Martin Bernhard

Buchen. Der Schulalltag an den Schulen des Landkreises ist von Tests und Hygienemaßnahmen geprägt. Schuldezernent Peter Fieger informierte die Mitglieder des Schul-, Kultur- und Partnerschaftsauschusses über die aktuelle Situation.

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Peter Fieger erinnerte an die Zusagen der Landesregierung vom September. So wolle diese wegen der Corona-Pandemie Schulen nicht mehr schließen. Der Sportunterricht soll weiterhin stattfinden. Und Regelungen für die Schulen sollen unabhängig von den Inzidenzwerten positiv ausgefallener Corona-Tests getroffen werden.

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Seit Mitte Oktober gelte an Schulen wieder die Maskenpflicht in Innenräumen, seit 17. November müsse auch am Platz wieder Maske getragen werden. Außerdem weisen Kohlendioxid-Ampeln darauf hin, wann ein Klassenraum zu lüften ist.

Für Diskussionen im Ausschuss sorgte die Teststrategie des Landes. „Es gibt keine Testpflicht für immunisierte Personen“, sagte Fieger. Derzeit müssten nicht immunisierte Schüler sich wöchentlich drei Mal mit einem Schnelltest oder zwei Mal mit einem PCR-Test testen lassen. Das Land habe die Finanzierung dieser Testungen bis Fastnacht 2022 zugesagt.

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Außerdem habe der Landkreis über ein Förderprogramm für Schulen 84 Kohlendioxid-Sensoren und drei Raumluftfilter für rund 10 000 Euro angeschafft. Im Bereich der Schülerbeförderung berichtete Fieger von keinen Änderungen. So seien derzeit keine sogenannten „Verstärkerfahrten“, vorgesehen. Man könne jedoch bei Bedarf schnell zusätzliche Busse einsetzen, um die Infektionsgefahr für die Schüler zu reduzieren. Kreisrätin Sabine Schweiger (CDU) fragte nach der Infektionslage an den Kreisschulen, die Impfquote der Lehrer und danach, wie der Landkreis damit umgehe, dass das Land Tests für Immunisierte nicht finanziert.

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Veröffentlicht
Von
Ralf Scherer und Veronika Kremsreiter
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Nach den Worten von Fieger seien nur „eine Handvoll“ Schüler an den Kreisschulen von einer Corona-Infektion betroffen. Über die Impfquote der Lehrer könne er nichts sagen, da der Landkreis nicht deren Arbeitgeber sei. Beim Testen immunisierter Personen sei der Landkreis „eingebremst vom Land“. Man würde deshalb nur ausnahmsweise geimpfte Schüler testen.

Kreisrat Jürgen Mellinger (SPD) sprach sich für PCR-Pooltests an Schulen aus. Roland Burger (CDU) bestätigte, dass das Land geimpfte Schüler und Lehrer nicht testen lassen wolle. Die Stadt Buchen würde solche Testungen auf eigene Kosten vornehmen, wenn ein Infektionsfall in einer Klasse aufgetreten sei. Würde die Stadt Testungen von Geimpften am Burghardt-Gymnasium finanzieren, würde sie das rund 7000 Euro pro Woche kosten. mb

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