AdUnit Billboard
Unternehmensdialog - Grüner Kreisvorstand bei Firma Steiff

Austausch auf Augenhöhe

Lesedauer: 

Buchen. „Wir wollen bei Ihnen Informationen gewinnen und uns auf Augenhöhe austauschen“, lautete der Wunsch, mit dem der Kreisvorstand der Grünen an die Joseph Steiff GmbH & Co. KG in Hettigenbeuern herangetreten war. Christian Meixner, Geschäftsführer der mittelständischen Traditionsfirma, und Uwe Steiff, der als Enkel des Firmengründers das Metallunternehmen bis Anfang 2020 über 30 Jahre geführt hatte, nahmen sich einen Nachmittag Zeit für den Austausch.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Beim Rundgang durch Produktionshallen und Lager mit der Grünen Vorstands-Delegation aus Amelie Pfeiffer, Andreas Klaffke und Klaus Brauch-Dylla sowie Stadtrat Klaus Lampe und Ralf Kurasch von den Buchener Grünen präsentierte Meixner die Vielfältigkeit und Expertise des Metallbetriebs.

Es sei erfolgsentscheidend, dass man nicht in einer Monostruktur produziere, sondern Auftraggebern aus den Bereichen Maschinenbau, Antriebstechnik, Elektromotoren, der Schleifmittel und Keramikindustrie sowie für Windenergieanlagen ein breites Produktionsspektrum, passgenaue Lösungen und konstante Qualität anbiete.

In der Diskussion der Herausforderungen, die der klimaneutrale Umbau der Industrie mit sich bringe, entwickelte sich ein konstruktiver Dialog zwischen den Gastgebern und den Gästen. Dass ein solcher Umbau notwendig sei war unstrittig, zumal der Unternehmens-Standort direkt an der Morre bei einem Hochwasser wie im Ahrtal existenziell in Mitleidenschaft gezogen würde.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Trotz harter Wettbewerbsbedingungen legt die Firma bereits lange großen Wert auf Nachhaltigkeit. Bereits seit 2015 bezieht sie ausschließlich Ökostrom, nimmt Energieberatung in Anspruch und ist Teilhaber an dem Bürgerwindpark Großer Wald in Hettingen. Rein rechnerisch steht die Firma damit bereits klimaneutral da, obwohl man an der Öl-Heizungsanlage nicht vorbeikomme. „Steuern auf erzielte Gewinne zu zahlen bedeutet soziale Verantwortung!“ erklärte Meixner mit Blick auf die Steuerpolitik. Wichtig sei deren Flexibilisierung, die es ermögliche Rückstellungen von guten Jahren zu bilden um Schlechte besser ausgleichen zu können, „dass wäre insbesondere für kleinere Betriebe ein echter Vorteil“, womit er bei Pfeiffer auf offene Ohren stieß.

Meixner blickt durchaus optimistisch in die Zukunft, sieht die Firma gut aufgestellt. Entscheidende Herausforderung sei, wie bei vielen anderen Firmen und Handwerksunternehmen, geeignete junge Mitarbeiter und Auszubildende zu finden. Daher lautete sein Appell: „Gestaltet den ländlichen Raum für Fachkräfte attraktiv, mit Kliniken, Ärzten, Internetversorgung, Kinderbetreuung und guten Schulen! Und behaltet die Belastungen der kleineren mittelständischen Unternehmen bei der Transformation hin zur klimaneutralen Wirtschaft im Blick“.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1