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Schnelles Internet - Glasfaserausbau in Buchen und den Stadtteilen verzögert sich

Arbeiten beginnen in Frühjahr

Von 
Ralf Scherer
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Buchen. Der Ausbau des Glasfasernetzes in Buchen und den Stadtteilen verzögert sich um mehrere Monate. Statt des ursprünglich geplanten Beginns der Tiefbauarbeiten noch in diesem Jahr, soll es im kommenden Frühjahr losgehen.

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„Das Projekt ist groß und komplex“, erklärte Bernd Henkel, Manger Cluster Implementation bei der Breitbandversorgung (BBV) Deutschland GmbH, am Montag in der Sitzung des Gemeinderats in der Stadthalle.

Dem Gremium berichtete er über den aktuellen Stand der Planung und lobte die Stadt Buchen als „am besten vorbereitete Kommune von allen“. Die mit dem BCH-Net in den vergangenen Jahren geschaffene Glasfaserinfrastruktur werde den Ausbau erleichtern. „Hier ist einiges super vorbereitet“, so Henkel.

Gleichwohl wird die BBV nicht nur innerorts, sondern auch zwischen den Stadtteilen neue Leitungen verlegen müssen. Aufgeteilt wird der Ausbau in drei Abschnitte. Der Start der Tiefbauarbeiten in Buchen, Hainstadt und Hettingen erfolgt im kommenden Frühjahr, voraussichtlich Ende Februar beziehungsweise Anfang März. Die Planung für diesen Bereich soll noch vor Weihnachten abgeschlossen werden. Auf einen genauen Termin für den Baubeginn wollte sich Henkel nicht festlegen lassen. Dieser sei von der Verfügbarkeit von Asphalt abhängig – und somit vom Ende der Frostperiode.

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Im zweiten Abschnitt sollen dann Unterneudorf, Hollerbach, Oberneudorf, Einbach und Waldhausen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Die Planungen für diesen Bereich sind bereits abgeschlossen. Als Baubeginn avisiert die BBV ebenfalls das kommende Frühjahr an.

Der dritte und letzte Abschnitt sieht schließlich ab dem dritten Quartal 2022 den Ausbau in Hettigenbeuern, Stürzenhardt, Bödigheim, Eberstadt, Götzingen und Rinschheim vor. Die sogenannten weißen Flecken wie beispielsweise Siedlungsbereiche außerhalb der Ortschaften werden von der BBV als separate Projekte abgearbeitet.

Bernd Henkel geht je nach Witterungsverhältnissen von einer Bauzeit von insgesamt 21 Monaten aus. Wenn alles reibungslos verläuft, könnte also Buchen samt Stadtteilen bis Ende 2023 vollständig mit schnellem Internet versorgt sein.

Ein Perspektive, über die sich auch Bürgermeister Roland Burger freute. „Das ist eine grundlegende Investition in die Zukunft“, betonte er. Dies belege auch die Tatsache, dass sich bereits fast 40 Prozent der Haushalte für einen Glasfaseranschluss entschieden hätten.

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Redaktion Ralf Scherer ist als Redakteur in der Lokalredaktion Buchen und im Online-Bereich tätig. In seiner Heimatstadt Walldürn, aber auch in vielen anderen Gemeinden des Neckar-Odenwald-Kreises ist er seit 14 Jahren als Lokaljournalist unterwegs.

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