Leserbrief - Über den Zustand der Vorstadtstraße Anblick ist nicht erheiternd

Von 
Leserbrief-Schreiber: Bernhard Werner
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Der Zustand des Bürgersteigs auf der Ostseite der Vorstadtstraße lässt zu wünschen übrig: er ist verbesserungswürdig.

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Unzählige Kippen (und Reste von Kaugummis) zieren das Pflaster und verkriechen sich in Fugen, Gittern und Rosten. Auch ohne in die wenig attraktiven „Schaufenster“ zu sehen, kann man den Eindruck haben, man befände sich im Slum einer Großstadt.

Verursacher sind die Kunden einiger weniger Geschäfte, die ihre Rauchergewohnheiten hemmungslos ausleben und ihre Kippen achtlos entsorgen. Der Anblick dieser Visitenkarte einer „glücklichen Kleinstadt“ ist nicht erheiternd. Neben das ästhetische Problem stelle ich mindestens gleichrangig die Anreicherung des abfließenden Regenwassers und des Kehrichts mit den schädlichen (giftigen) Inhaltsstoffen der Kippen, denn eine Kippe verunreinigt mehrere Dutzend Liter Wasser. Sie gehört in die Schadstoffsammlung.

Wäre es zu viel verlangt, wenn die Inhaber der Läden auf diese Menschen und die Sondernutzung der Straße als Mülleimer einwirken? Kann das Aufstellen von Aschenbechern oder -eimern angeordnet werden? Könnte die Stadtverwaltung hilfsweise selbst kostenpflichtig solche Behältnisse aufstellen? Haben und nutzen die Geschäftsinhaber die „rote Tonne“?