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Heimatverein Hettingen - Von Mario Svoboda zusammengestellte Strecke in zwölf Stunden bewältigt

58 Wanderer legen 49 Kilometer an einem Tag zurück

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Hettingen. Seit nunmehr elf Jahren nimmt Gundolf Scheuermann mit seinem Team vom Heimatverein Hettingen eine Vorreiterrolle in der Region bei der Organisation längerer Wanderungen ein. 550 Kilometer an Wanderstrecken, die sogar zusammenhängend gelaufen werden können, wurden in dieser Zeit zusammengestellt.

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Die diesjährige Strecke hatte sich Mario Svoboda ausgedacht und zusammen mit Stefan Kieser und Gundolf Scheuermann bis ins Detail ausgearbeitet. 58 Wanderer machten sich morgens um sechs Uhr bei völliger Dunkelheit in Hettingen auf den Weg. Erster Haltepunkt war am Hollersee in Buchen, wo Scheuermann den Ablauf der Wanderung noch einmal erläuterte. Über Hollerbach ging es bergauf auf dem Fahrradweg nach Langenelz, wo die Frühstückspause auf dem Hof der Familie Müller eingelegt wurde. Sabine Scheuermann, Marco Hartmann und Harald Kreuter, die tagsüber für die Logistik sorgten, hatten für alle Wanderer Lunchpakete gerichtet. 13 Kilometer lagen zu diesem Zeitpunkt bereits hinter den Teilnehmern.

Anschließend ging es für kurze Zeit auf der Wanderbahn weiter, ehe sich die Wanderer auf Waldwegen nach Laudenberg und auf der Wanderbahn nach Limbach als Ziel der Strecke aufmachten. Bei der idyllisch gelegenen Limbacher Mühle bestand für die Wanderer die Möglichkeit, sich bei den Betreuern der Wanderer sich wieder mit Getränken zu versorgen.

Auf dem Baulandweg ging es dann nach Scheringen, bevor man bei Kilometer 32 Einbach erreichte, um dort die Mittagspause einzulegen. Ortsvorsteher Jochen Kraus hatte für Sitzgelegenheiten und Toiletten gesorgt, das Gasthaus „Wanderlust“ aus Hettingen hatte ein warmes Essen parat. Spätestens jetzt wusste auch der letzte Wanderer, was es bedeutet, die Logistik für alle auszuführen. Gestärkt brachen die Teilnehmer bei herrlichem Wanderwetter auf, überquerten die B 27 und erreichten nach 40 Minuten den Rosshof. Es ging nun Richtung Waidsteine, bevor der Weg zum Judenfriedhof in Bödigheim eingeschlagen wurde. Am Schloss und am Reservistenheim Bödigheim vorbei, wartete eine Steigung von immerhin 17 Prozent, die bei nun schon gelaufenen 42 Kilometern zu bewältigen war. Oben angekommen, genossen die Wanderer den wunderbaren Ausblick, ehe sie die Siedlung Sechelsee erreichten, wo das Versorgungsteam auf dem Hof der Familie Wittwer Kaffee und Kuchen vorbereitet hatte. Dann ging es wieder Richtung Hettingen. Wanderführer Svoboda hatte sich für einen wunderschönen, aber auch anstrengenden Rückweg in die Heimat entscheiden. Die letzten sieben Kilometer wurden schließlich auch noch bewältigt, bevor die Wanderer um 18.01 Uhr nach 49 Kilometern vor dem Gasthaus „Wanderlust“ in Hettingen ankamen.

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Scheuermann bedankte sich bei allen Teilnehmern für den gelungenen Tag. Weil aus fast allen Buchener Stadtteilen Wanderer dabei waren, will sich Scheuermann eine Wanderung in alle Ortsteile mit Start und Ziel in Buchen organisieren.

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