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Spende

32 Kindern das Lernen ermöglicht

Der vhs-Kurs „Deutsch – Einfach gut!“ wurde von den Vereinen Kiwanis Club Buchen-Walldürn und „Help!“ finanziert

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Mareike Schmitt, Fachbereichsleitung der vhs (links), Julia Schork (vierte von links), Willi Biemer (gestreiftes Hemd), Dr. Hans-Jürgen Streckfuß(gelbe Weste) und Peter Emrich (rechts) freuen sich über die Spendensumme. © Jens Keppner

Buchen. Insgesamt 32 ukrainische Schulkinder haben in den Sommerferien an einem der vhs-Kurse „Deutsch – Einfach gut!“ teilgenommen. Dank der Spendengelder der Vereine Kiwanis Club Buchen-Walldürn und „Help! Sommermärchen-Team“ war es möglich, vier Kurse einzurichten. Diese waren in Gruppen unterteilt: Erste bis vierte Klasse und fünfte bis zehnte. Von „Help!“ erhielt die Stadt Buchen insgesamt 4000 Euro, davon ging die Hälfte an die vhs für ihre Ukraine-Hilfe. Der Kiwanis-Club Buchen-Walldürn spendete 1640 Euro. Willi Biemer, Dr. Hans-Jürgen Streckfuß und Peter Emrich von Kiwanis übergaben in der vergangenen Woche die Summe symbolisch an die vhs. Mareike Schmitt, Fachbereichsleitung vhs, freute sich sehr über den Besuch, vor allem, weil die Vereinsvertreter direkt sahen, wo die finanzielle Unterstützung hinfloss, da zeitgleich ein Kurs stattfand.

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Die Idee zu den Ferienkursen entstand in der Volkshochschule Buchen, wo man bereits seit Monaten die Eltern in den Erstorientierungskursen rund um die Themen deutsche Sprache und deutsche Kultur unterrichtet. „Wir wollten auch ein Angebot für ukrainische Schulkinder schaffen, damit sie in den Sommerferien etwas Selbstsicherheit für das neue Schuljahr gewinnen konnten“, erklärt Swetlana Jahraus, Leitung vhs. Sie fügt hinzu, dass das gute Miteinander im Kurs auch Ängste abbauen konnte und die Kinder wieder etwas Mut und Selbstvertrauen gewannen.

Erfolgreiches Projekt

Jeder der vier Kurse erstreckte sich über eine Woche. „Man kann durchaus von einem sehr erfolgreichen Ferien-Projekt sprechen“, erläutert Mareike Schmitt, Fachbereichsleitung vhs. „Auch unsere Dozentin, Julia Schork, die sowohl Russisch als auch Ukrainisch spricht, ist begeistert von der Freude, die die Kinder beim Lernen hatten. Durch eine gezielte Auswahl an Lehrmaterialien konnte man allen verschiedenen Lerntypen gerecht werden“. Ohne die großzügigen Spenden wäre es allerdings nicht möglich gewesen, die Idee umzusetzen.

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Während „Help!“ über das Benefiz-Festival in Rinschheim Gelder sammelte und diese für gute Zwecke spendet, hatte Kiwanis den Friedensbasar in Buchen organisiert, dessen Resonanz ebenfalls sehr gut war. Der Verein erwirtschaftete, laut Dr. Hans-Jürgen Streckfuß, Schatzmeister und Sekretär beim Kiwanis-Club Buchen-Walldürn, circa 13 000 Euro für die Ukrainehilfe. „Die Mittel werden sorgfältig mit der Maßgabe verteilt, dass sie hier lebenden Kindern von ukrainischen Geflüchteten zu Gute kommen“, betont Dr. Streckfuß.

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