Landfrauenverein Schüpfer Grund - 20-jähriges Bestehen im Schloss gefeiert / Neuer Name lautet künftig Frauenverein / Einsatz gewürdigt "Verein kann stolz auf Geleistetes sein"

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Alle Geehrten anlässlich eines Festbanketts: (Von rechts) Bürgermeister Christian Kremer, die beiden heutigen Vorsitzenden im Team Gründungsvorsitzende Christa Weiland und Vorsitzende Lisa Graf, alle Geehrten. Links Pfarrer Dr. Heiner Kücherer und die damalige Gründungsvorsitzende Waltraud Henninger.

© Henninger

Oberschüpf. "Bei einer launigen Tasse Kaffee und vielen Visionen im Gepäck" wurde vor 20 Jahren von Christa Weiland und Waltraud Henninger der "bisherige Landfrauenverein, heute nun Frauenverein Schüpfer Grund" ins Leben gerufen und nach vielen Vorbereitungen am 30. Januar 1997 unter Beisein der damaligen Kreisvorsitzenden Claudia Korinsky und Ortsvorsteher Karl-Ludwig Oehm gegründet.

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Die Begeisterung der hiesigen Frauen war groß, denn es waren sofort über 100 Mitglieder eingetreten, die diesen neuen Verein unterstützen wollten. Eine starke und motivierte Vorstandschaft stand damals ebenfalls hinter der Neugründung. Christa Weiland war zu diesem Zeitpunkt noch Vorsitzende in Schweigern, hatte aber damals mit Unterstützung von Waltraud Henninger den Schritt gewagt, um in ihrem Heimatort an der Front weiterzuarbeiten.

Nun feierte man im Oberschüpfer Schloss das 20-jährige Bestehen des Vereins unter Beisein von Bürgermeister Christian Kremer mit Gattin, dem evangelischen Pfarrer Dr. Heiner Kücherer, Stadt- und Ortschaftsräte, Vertreter aus allen Vereinen des Schüpfer Grundes, vor allem aber mit einer großen Anzahl treuen Mitgliedern, die es galt, würdig zu ehren. Sie alle wurden von der Vorsitzenden Christa Weiland begrüßt. Durchs Programm führte dazu passend die Schriftführerin Gertrud Schroth.

Gute Arbeit geleistet

Bürgermeister Christian Kremer würdigte im Besonderen die gesamten Frauen, die sich in den vergangenen 20 Jahren hier im Schüpfer Grund für die Arbeit im Verein eingesetzt haben, vor allem die Verantwortlichen, die den Verein ins Leben gerufen haben und bisher in Anlehnung an den Landesverband Stuttgart fortentwickelten und nun in eigener Regie als "Frauenverein Schüpfer Grund seit zwei Jahren weiterführen.

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Der Verein hat der Dorflandschaft des Schüpfer Grundes in vielerlei Hinsicht eine besondere Struktur gegeben, so der Bürgermeister. Daher bedankte er sich bei der Vorstandschaft, ebenso bei allen Mitgliedern, die sich immer wieder nach Bedarf uneigennützig einbringen.

Lobende Worte kamen auch von Pfarrer Dr. Heiner Kücherer, der das Innenleben des Vereins mit der Ideologie des Gelehrten Wilhelm von Humboldt auf eine Ebene brachte. Denn die Kulturlandschaft des Schüpfer Grundes sei mit der Gründung dieses Vereins in vieler Hinsicht eine andere geworden mit breitgefächertem Angebot an allem, was die Menschen hier interessiert. Ähnliche Worte kamen von Stadtrat Roland Weckesser im Auftrag des verhinderten Oberschüpfer Ortsvorstehers Ulrich Weiland sowie des Ortschaftsrats, der den Dank an die gesamte Vorstandschaft des Frauenvereins aussprach. "Der Verein kann stolz auf das Erreichte sein", so der Vorsitzende des TSV 02 Unterschüpf, Markus Kappes der im Sinne aller Schüpfer Vereine zu diesem Jubiläum gratulierte. Und alle Honoratioren kamen mit Geschenke an den Jubiläumsverein.

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Die Vorsitzende Christa Weiland resümierte über die vergangenen 20 Jahre mit den wichtigsten Begebenheiten, dass der Elan zur Gründung sehr groß war und man im ersten Jahr der Gründung schon über 40 Veranstaltungstermine hatte. Besonders stolz war man, dass die Vorstandschaft des neugegründeten Vereins vom Verband in Stuttgart vor einer großen Kulisse geehrt wurde, als der Verein mit den meisten Neueintritten, so Christa Weiland.

Spenden für Hochwasseropfer

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Es wurde in den vergangenen 20 Jahren nicht nur gekocht gebastelt, Vorträge gehalten, Ausflüge und Studienreisen organisiert, sondern sogar Englischkurse und die neue Rechtschreibung gelehrt. Zum Höchsten zählte eine Hochwasser-Spendenaktion an die befreundeten Landfrauen in Hennersdorf und Schmiedeberg unter der dortigen Bürgermeisterin und Freundin Bärbel Rademacher, damals wurden 30 000 Euro gespendet. Auch konnte man im Jahre 2006 unter neuer Führung von Lisa Graf und Christa Weiland das neue Vereinsheim in Oberschüpf beziehen. Susanne Oehm-Henninger mit Tochter Fenja bereicherten den Abend virtuos am Piano und der Geige. Und Waltraud Henninger hielt in Gedanken eines Gedichts gleichfalls Rückblende im Sinne des Jubiläums.

Nach vielen Gesprächen und Gratulationen bedankte sich Christa Weiland beim Vorstandsteam, insbesondere bei Lisa Graf für die gute Zeit der Zusammenarbeit.

Ebenso bei allen Mitgliedern, bei den Geehrten und den Honoratioren nach einem Zitat von Henry Ford: "Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt und zusammenarbeiten ist ein Erfolg." Wahe