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Gemeinderat Boxberg - Gremium unterstützt Zusammenschluss von Grundschule und Realschule

Verbundschule soll den Standort stärken

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stv
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Die Grundschule in Boxberg will sich ab 2022 mit der Realschule zu einem Verbund zusammenschließen. Der Gemeinderat gab dazu grünes Licht. © Seufert

Grundschule und Realschule sollen künftig unter einem Dach vereint sein. Damit will der Gemeinderat den Schulstandort weiter stärken.

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Boxberg. Bereits nach etwas über einer halben Stunde war die öffentliche Sitzung des Boxberger Gemeinderates in der Umpfertalhalle wieder beendet. Dennoch wurden in dieser Zeit richtungsweisende Beschlüsse für die weitere Entwicklung der Stadt Boxberg getroffen. Unter anderem standen die Einführung der Verbundschule am Schulstandort in Boxberg, der Aufstellungsbeschluss für die Erweiterung des Gewerbegebietes Seehof zur Umsiedlung der Fa. Hofmann Menü sowie die Elternbeiträge in den Boxberg Kindertagesstätten auf der Tagesordnung. Wie Stadtrat Steffen Adelmann feststellte, waren die Themen gut vorbereitet und konnten daher auch zügig behandelt werden.

Am Schulstandort Boxberg sollen die Grundschule sowie die Realschule weiter zusammenwachsen. Daher beschloss der Gemeinderat die Zusammenführung der beiden Schulen zu einer Verbundschule. Ab dem Schuljahr 2022/2023 werden die Grund- und die Realschule dann unter einem gemeinsamen Dach geführt.

Das kommende Schuljahr soll genutzt werden, um die notwendigen rechtlichen Schritte zu vollziehen und in den Lehrerkollegien ein durchgängiges Schulkonzept zu entwickeln. Zuvor haben bereits die Gesamtlehrerkonferenzen sowie die Schulkonferenzen der Grundschule sowie der Realschule Boxberg dem Zusammenschluss zugestimmt. Nun kann der offizielle Antrag an das Schulamt in Künzelsau gestellt werden. Ziel der Umstellung ist die weitere Stärkung des Schulstandortes, um auch für die zukünftigen Anforderungen an einen modernen Schulstandort gerüstet zu sein.

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Auch die Firma Hofmann-Menü aus Schweigern möchte sich zukunftsfähig aufstellen. Bisher produziert die Firma an mehreren Standorten im Main-Tauber-Kreis rund 250 000 Essen am Tag. Die aktuellen Strukturen, die über viele Jahre an den bestehenden Standorten gewachsen sind, sind betriebswirtschaftlich nicht mehr zeitgemäß. Die Verantwortlichen planen daher die Zusammenführung der Standorte durch einen Neubau im Gewerbegebiet Seehof in Windischbuch. Durch die Umsiedlung sollen die vorhandenen Ressourcen gebündelt und effektiver genutzt werden. Durch weitere Automatisierung und den Bau zeitgemäßer Lagerkapazitäten möchte die Geschäftsleitung die Firma zukunftssicher aufstellen. Für das Bauvorhaben wird eine Fläche von zehn Hektar benötigt. In dieser Größenordnung steht im genehmigten Gewerbegebiet aber kein Grundstück mehr zur Verfügung. Daher hat der Gemeinderat beschlossen, das Gewerbegebiet zu erweitern und hierfür den Aufstellungsbeschluss gefasst.

Im Weiteren beschloss der Gemeinderat die Verlängerung des bestehenden Mietvertrages für den Großkopierer im Rathaus Boxberg zu vergünstigten Konditionen und stimmte den vorgetragenen Baugesuchen zu. stv

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