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Moderner Wohnraum - Gebäudekomplex der ehemaligen Metzgerei Mayer wurde zu mehreren Wohneinheiten umgebaut

Stadtsanierung Boxberg: Wohnraum für Familien im Fokus

Ein wichtiges Ziel der Stadtsanierung in Boxberg war und ist die Schaffung von modernem Wohnraum. Durch die Sanierung eines Wohn- und Geschäftsgebäudes ist dies gelungen.

Von 
Werner Palmert
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Im Rahmen der Stadtsanierung in Boxberg wurde auch der Gebäudekomplex der ehemaligen Metzgerei Mayer modernisiert. An der Abnahme der Maßnahme nahmen Bürgermeisterin Heidrun Beck, (Zweite von rechts), der Eigentümer Markus Gallinat (rechts), Claudia Schlör (Zweite von links) und Kornelia Pfeuffer vom Ingenieurbüro Klärle teil. © Werner Palmert

Boxberg. Mit dem aktuellen städtebaulichen Sanierungsverfahren „Innenentwicklung 2020“ beabsichtigt die Stadt Boxberg die Attraktivität des Hauptortes wieder deutlich zu steigern. An vielen Einzelprojekten, die bereits abgeschlossen sind oder derzeit noch realisiert werden zeigt sich, dass die Idee in der Bürgerschaft auf großes Interesse stieß, Häuserfassaden wurden neu gestrichen, Dächer saniert, energetische Verbesserungen umgesetzt und vielerorts durch bauliche Veränderungen auch neuer Wohnraum geschaffen, der in Boxberg besonders dringend gebraucht wird, wie Bürgermeisterin Heidrun Beck bei der gestrigen Abnahme der Sanierung und Modernisierungsmaßnahme des Gebäudekomplexes der ehemaligen Metzgerei Mayer in der Kurpfalzstraße 23 in Boxberg unterstrich.

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Mit den Fördermitteln sollen die Eigentümer im Sanierungsgebiet bei privaten Modernisierungsvorhaben unterstützt werden, denn nur im Zusammenspiel von privaten und kommunalen Aktivitäten kann eine Steigerung der Wohn- und Lebensqualität gelingen.

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Mit einem Höchstfördersatz von 50 000 Euro pro Grundstück werden Maßnahmen wie die Beseitigung undichter Fenster, die Lärmeindämmung, der Umbau älterer Heizungen oder die energetische Erneuerung und die Optimierung der Zimmer bezuschusst. Besondere Bedeutung erlangen dabei auch Maßnahmen und Instandsetzungen, die der Anpassung an den aktuellen Wohnstandard dienen. Besonderer Wert wird im Rahmen des Stadtsanierungsprogramms auch auf eine ganzheitliche Modernisierung gelegt. Punktuelle Maßnahmen, die die Modernisierung von Gebäuden ausschließt, wenn die Wohnung ansonsten modernen Wohnanforderungen entspricht, sind ebenso förderfähig, wie die Umnutzung gewerblich genutzter Flächen zu Wohnraum.

Im Herbst 2019 erwarb Markus Gallinat das Wohn- und Geschäftsgebäude der ehemaligen Metzgerei Mayer in der Boxberger Stadtmitte. Das Gebäude stand seit zirka zehn Jahren komplett leer. Der neue Eigentümer plante das Gebäude zu modernisieren und umzubauen, um dort sieben Wohnungen zur Vermietung unterzubringen.

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Das Gebäude (Baujahr 1980) wurde ehemals im Keller-/ Erdgeschoss durch die Metzgerei genutzt. Zudem befanden sich im Gebäude noch vier, im ersten Obergeschoss eine, im zeioten Obergeschoss zwei und im Dachgeschoss eine Wohneinheit. Mehrere Stellplätze befinden sich hinter dem Haus, die über die Untere Gasse angefahren werden können. Das Gebäude verfügte über eine grundsätzlich befriedigende Bausubstanz. Der Gebäudestandard des ehemaligen Wohn- und Geschäftsgebäudes war jedoch veraltet, seit Jahrzehnten wurde nichts mehr in das Gebäude investiert.

Nach der Übernahme durch Markus Gallinat wurden die Wohnungen modernisiert und das Keller- und Erdgeschoss noch zu weiteren drei Wohneinheiten umgebaut. Gleichzeitig wurde die komplette Heizungs-, Wasser- und Elektroinstallationen saniert. Außerdem erfolgte eine grundlegende Renovierung der Decken und Wände, der Einbau von Bädern, die Erneuerung der Bodenbeläge und die ganzheitliche Fassadensanierung. Dadurch wurde das Wohngebäude aufgewertet.

Durch die Erneuerung der Heizung (Gasbrennwert) wurde das Gebäude zudem energieeffizienter. Der Sanierungszeitraum erstreckte sich von Februar 2020 bis August 2021. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 43 und 120 Quadratmetern. Bereits jetzt sind alle Wohnungen belegt, insgesamt wohnen 15 Personen in dem Gebäude. Aufgrund der umfangreichen Sanierung der sieben Wohneinheiten konnte das Gebäude mit dem Höchstbetrag von 50 000 Euro gefördert werden.

Betreut wird das Stadtsanierungsverfahren durch das Ingenieurbüro Klärle aus Weikersheim.

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