Am Kriegerdenkmal

Eine Mahnung von großer Aktualität

Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem Friedhof

Von 
orw
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Ortsvorsteher Roland Schneider (links) und Bürgermeisterin Heidrun Beck bei der Kranzniederlegung. © Ortschaftsrat

Windischbuch. Die Windischbücher Dorfgemeinschaft beging am Sonntag den Volkstrauertag am Kriegerdenkmal auf dem Friedhof.

Nach der Begrüßung durch Ortsvorsteher Roland Schneider trug der Gesangverein das Lied „Näher mein Gott zu dir“ vor. Die Gedenkrede hielt Bürgermeisterin Heidrun Beck. Zunächst würdigte sie die gute Beteiligung, obwohl im 78. Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine Veranstaltung zum Gedenken an die Gefallenen der großen Kriege des 20. Jahrhunderts wie aus einer überholten Zeit stamme.

Die Bilder aus den zerstörten Teilen der Ukraine, die der russische Angriffskrieg dort verursacht, mache aber deutlich, wie schnell Deutschland ein Krieg in Europa wieder eingeholt hat, so die Rathaus-Chefin. Die Soldatenfriedhöfe der beiden Weltkriege als Symbole der Versöhnung und Mahnung, auf denen in ganz Europa Soldaten aller Nationen gemeinsam bestattet wurden, bekämen durch die Kampfhandlungen wieder traurigen Nachschub. Auch seien durch die Kampfhandlungen wieder Millionen Menschen in Europa auf der Flucht.

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Die Gedenkfeier gäbe somit die Gelegenheit über Vergangenes nachzudenken und eröffne gleichzeitig den Blick auf Gegenwart und Zukunft. Im Namen aller Anwesenden verlas sie dann vor der Kranzniederlegung durch den Ortschaftsrat den offiziellen Text zum Totengedenken, mit dem sie ihre Rede schloss.

Nach einem weiteren Liedbeitrag des Gesangvereins wurde von allen Anwesenden die drei Strophen des Lieds vom guten Kameraden gesungen, bevor Ortsvorsteher Schneider die Veranstaltung schloss. orw