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Leserbrief - Zur öffentlichen Kandidatenvorstellung

Eigenes Bild machen

Von 
Leserbrief-Schreiber: Verena Huth
Lesedauer: 

Wie schön, wenn bei einer Bürgermeisterwahl in einer eher kleinen Kommune eine echte Wahl stattfindet. So haben die Boxberger Bürgerinnen und Bürger am 14. März sogar die Wahl zwischen vier Kandidaten.

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Das kann sich sehen lassen. Schade nur, und, wie mir klar wird, auch bedenklich, wenn in Zeiten der Pandemie kein für Bürgermeisterwahlen gewöhnlicher Wahlkampf möglich ist, da man nur schwer persönlich in Kontakt kommen kann. Die sonst so beliebten Vorstellungsrunden in den Teilorten fallen Corona-bedingt aus.

Die eigene Meinung wird durch Wahlwerbung und dem geprägt „was man so hört“.

Als Ortschaftsrätin des Boxberger Stadtteils Windischbuch hatte ich die Möglichkeit, alle Kandidaten im persönlichen Gespräch kennenzulernen. Derzeit eine äußerst privilegierte Position, wie mir klar wurde. Zumal im Team, unser Ortschaftsrat war fast immer vollzählig vertreten, ganz andere Diskussionen aufkommen, als im Einzelgespräch. Ich kann nur allen Boxberger Wählerinnen und Wählern dringend raten, die Bürgermeistervorstellung in der Umpfertalhalle am Freitag, 5. März, um 18 Uhr zu verfolgen als persönlicher Teilnehmer (noch sind Plätze frei), per Livestream oder durch Anschauen der Aufzeichnung. Wenn Sie sich mit dem Internet nicht so gut auskennen, sprechen Sie jemanden an, der Ihnen hilft. Oder nutzen Sie das Angebot aller Kandidaten, den persönlichen Kontakt per Telefon zu suchen.

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So manch ein von den Hochglanzprospekten geprägter Eindruck wird im persönlichen Erleben doch schnell abgeschwächt, wenn nicht ins komplette Gegenteil verkehrt; kennt man die Bewerber doch meist nicht persönlich.

Gerade bei einer Kommunalwahl ist der persönliche Eindruck, besser noch der persönliche Austausch, durch nichts zu ersetzen. Der künftige Amtsinhaber oder die Amtsinhaberin wird die nächsten acht Jahre die Geschicke unserer Gemeinde leiten und das betrifft uns doch sehr direkt.

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