AdUnit Billboard
Kirchliche Sozialstation Boxberg - Anneliese Kilian nach 40-jährigem Dienst in den Ruhestand verabschiedet

Die Anforderungen in all den Jahren tatkräftig gemeistert

Von 
prewe
Lesedauer: 
Nach 40 Jahren im Dienst der kirchlichen Sozialstation Boxberg wurde die stellvertretende Pflegedienstleiterin Anneliese Kilian verabschiedet: (von links) Adolf Dörzbacher, Bertram Kettemann, Anneliese und Bertold Kilian, Maria Heim und Andrea Dittmann sowie Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Kilian. © Heinz Weber Presseservice

Boxberg. Eine Ära bei der kirchlichen Sozialstation Boxberg ging zu Ende: Nach 40 Jahren im Dienst wurde Schwester Anneliese Kilian in den Ruhestand verabschiedet. Als Krankenschwester und stellvertretende Pflegedienstleiterin hat sie sich in vier Jahrzehnten nicht nur um die Pflege und Betreuung der Patienten und Gäste gekümmert, sondern auch maßgeblich an der Entwicklung der Sozialstation mitgewirkt.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester und mehreren Jahren Berufserfahrung beim Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim trat Schwester Anneliese am 1. Januar 1982 in den Pflegedienst des damaligen katholischen Krankenpflegevereins Boxberg ein, der zunächst als selbständige Einrichtung mit der evangelischen Diakoniestation Boxberg in der 1980 gegründeten Kirchlichen Sozialstation zusammenarbeitete. Schon damals überzeugte sie durch Menschlichkeit sowie fachliches und organisatorisches Talent. Bald übernahm sie die Aufgabe der stellvertretenden Pflegedienstleitung.

„Aller Anfang war schwer“, erinnerte sich Schwester Anneliese. Denn nicht immer sei man willkommen und die Ärzteschaft alles andere als positiv gegenüber häuslicher Krankenpflege eingestellt gewesen. Doch dies änderte sich zusehends.

Zur Entwicklung vom kleinen Krankenpflegeverein mit drei Pflegekräften bis zur heutigen stattlichen Pflegeeinrichtung mit über 80 Beschäftigten hat Anneliese Kilian einen Beitrag geleistet, sowohl als Pflegekraft aber auch als stellvertretende Pflegedienstleiterin in der Organisations- und Verwaltungsebene, stellte der ehemalige Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzende Bertram Kettemann fest.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Nach dem Inkrafttreten des Krankenpflegegesetzes am 1. Januar 1996 und der Gründung der heutigen, von beiden Konfessionen getragenen Sozialstation Boxberg ging es in der Entwicklung der Sozialstation steil nach oben. Der Redner verwies auf die steigende Pflegenachfrage ebenso wie neue Tätigkeitsfelder.

Hinzu kamen immer höhere Anforderungen an das Personal und die Führungskräfte. Neue Räume wurden bezogen und Betriebskonzepte entwickelt. Auch die Einführung des neuen Qualitätsmanagements und die Änderung der Rechtsform der Kirchlichen Sozialstation haben neue Anforderungen an Schwester Anneliese gestellt. Doch trotzt aller Schwierigkeiten seien diese von ihr gemeinster worden. Für ihren Einsatz und beispielhaften Leistungen für die kirchliche Sozialstation, für ihre Patienten und zu Betreuenden sowie die Beschäftigten dankte Bertram Kettemann der künftigen Ruheständlerin.

Ein großes Lob gab es auch von der Leiterin der kirchlichen Sozialstation, Andrea Dittmann, für ihre Stellvertreterin: „Du hast deine Talente und Fähigkeiten für die Sozialstation eingesetzt. Tatkraft, Fairness und Verantwortungsbewusstsein haben dein Berufsleben ausgezeichnet. Nur wenn man an einem Strang zieht, kann man erfolgreich sein“, würdigte sie das Wirken von Anneliese Kilian. Vieles habe man in den vergangenen Jahren gemeinsam erlebt und gemeistert. Das sei nicht immer einfach gewesen. Doch man habe aber immer versucht, die beste Lösung zu finden.

Einen besonderen Dank richtete die Leiterin auch an Kilians Ehemann Bertold, der seine Frau und die Sozialstation besonders bei den Umzügen und Betriebsfeiern stets tatkräftig unterstützt habe. Als Anerkennung für die geleistete Arbeit in den vergangenen 40 Jahren überreichte sie auch im Namen ihrer Vorstandskollegin Maria Heim, des Vorstandsteams, des Aufsichtsrats sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sozialstation den Kilians Blumen und ein Präsent.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Dank sagte auch Schwester Anneliese für die Zeit, die sie mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen verbringen durfte. Die Jahre seien geprägt gewesen von Höhen und Tiefen. Gerne blicke sie auf die Zeit zurück. Anneliese Kilian verabschiedete sich mit den Worten: „Wenn sich eine sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“. prewe

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1