Ehemaliges Rathaus Angeltürn - Gemeinderat vergab eine ganze Reihe von Gewerken für die Sanierung Bislang günstiger als kalkuliert

Von 
hut
Lesedauer: 
Das ehemalige Rathaus in Angeltürn wird saniert. Die bisherigen Ausschreibungen der meisten Gewerke verliefen überaus gut. © Harald Fingerhut

Boxberg/Angeltürn. Es läuft gut. „Wir haben schon die meisten Gewerke für die Sanierung des ehemaligen Rathauses in Angeltürn ausgeschrieben und liegen mit etwas mehr als 300 000 Euro weit unter dem Planansatz von 430 000 Euro“, freute sich Boxbergs Bürgermeister Christian Kremer am Montag in der Sitzung des Gemeinderats in der Umpfertalhalle. „Es ist gut bei der Sanierung eines alten Gebäudes einen finanziellen Puffer zu haben, denn meistens kommen noch einige unliebsame Überraschungen dazu.“ So ist der Rathaus-Chef optimistisch, selbst wenn nicht einkalkulierte Arbeiten hinzukämen, den Kostenrahmen einzuhalten.

Schäden durch Setzungen

AdUnit urban-intext1

Um die anhaltenden Setzungen im Erdreich und die damit verbundenen Absetzungen eines Teils des Angeltürner Rathauses zu stoppen, wurden vor einigen Jahren die notwendigen Sanierungsarbeiten in die Wege geleitet. Nachdem über Jahre keine weiteren Setzungen mehr festgestellt werden konnten, soll nun auch die Instandsetzung der entstandenen Schäden in Angriff genommen werden.

Gebrochene Steine

Bereits in den Gemeinderatssitzungen am 23. September 2019 und 22. Juni 2020 wurde der Gemeinderat über den Umfang der anstehenden Arbeiten informiert. Insbesondere die gebrochenen Steine sowie die Fenster, die sich in einem sehr schlechten Zustand befinden, müssen saniert werden.

Außerdem sollen die Wohnung im ersten Obergeschoss einschließlich der Heizung und dem Bad sowie das Dach des Gebäudes instandgesetzt werden.

AdUnit urban-intext2

Der Gemeinderat hatte der Durchführung der Sanierungsarbeiten sowie der Aufnahme der hierfür notwendigen Mittel im Haushaltsplan 2021 zugestimmt und das Ingenieurbüro Jouaux mit der weiteren Planung und Bauleitung beauftragt.

Folgende Gewerke vergab der Gemeinderat am Montag an den jeweils günstigsten Bieter:

AdUnit urban-intext3

Zimmermann, Dachdecker: Zimmerei Kraft, Schweigern, 60 447 Euro;

AdUnit urban-intext4

Fenster: Firma Franz Michel, Großrinderfeld, 52 851 Euro;

Sanitärarbeiten: Firma Fritsch, Lauda-Königshofen, 43 284 Euro;

Naturstein- und Fassadenarbeiten: SteinGalerie, Würzburg, 66 563 Euro;

Putz- und Malerarbeiten: Firma Kaiser, Großrinderfeld, 55 174 Euro;

Fliesenarbeiten: Firma Sohns, Uiffingen, 13 506 Euro;

Heizung- und Elektroarbeiten: Firma Schweikert, Lauda-Königshofen, 10 779 Euro. hut