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Evangelischer Kindergarten „Schatzkiste“ - Boxberger Einrichtung erhält durch die Übergabe des Zertifikats den Rang eines Familienzentrums

Betreuung noch bedarfsgerechter gestalten

Von 
Waltraud Henninger
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Über die Zertifizierung freuen sich Bürgermeisterin Heidrun Beck (links), Pfarrer Philipp Hocher, Katharina Gün (Erzieherin), Jenny Stolz, Nadine Wüst, Samantha Griesfelder, Sigrid Aßhoff, Vera Herzog (Geschäftsführung), Brigitte Stelter, die Leiterin des Kindergartens, Sarah Baumert, Ulrike Gehrig, Kristin Käppner, Esther Reisenwedel, Nicole Ohmüller, Christine Kutirov, Uta Reuter (Referentin) sowie Daniel Gehrlein, der Leiter des Familiennetzwerks. © Waltraud Henninger

Mit einer Feierstunde, begleitet von Elke Appel am Klavier, wurde das neue Familienzentrum des evangelischen Kindergartens „Schatzkiste“ offiziellen seiner Bestimmung übergeben – im Beisein vieler Gäste.

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Boxberg. Leiterin Brigitte Stelter beschäftigt sich mit ihrem Team schon einige Zeit mit der Frage: „Warum möchten wir ein Familienzentrum werden?“ Es war ihr ein Bedürfnis, nahe bei den Eltern zu sein, um ihnen bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sie merkten zusehends, wie viele Eltern in bestimmten Lebenssituationen bei den Erzieherinnen Rat und Hilfe holten. Bisher lag der Auftrag des Personals überwiegend in Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern. Bald wurde den Erzieherinnen bewusst, dass ein weiterer Auftrag auf sie zukommt: Die Betreuung bedarfsgerecht zu gestalten, bei der Bildung die Kinder und Familien einzubeziehen und Begleitung bei Erziehungs- und Lebensfragen die Eltern ebenfalls mit ins Boot zu holen. Kinder seien wie Schätze, man solle sie schützen und bewahren, so Brigitte Stelter.

Stein kommt ins Rollen

Da sei der Stein ins Rollen gekommen und man habe sich in einer Fortbildung zum Thema „Kindergärten entwickeln sich zu „Familienzentren“ informiert. Parallel dazu führten Gespräche mit Dekan Rüdiger Krauth sowie Geschäftsführerin Vera Herzog zu einem Ergebnis. Das Diakonische Werk hat damit in Zusammenwirken mit der evangelischen. Kirchengemeinde einen Antrag auf Zuschüsse gestellt. Nun geht das Team der Kita mit Daniel Gehrlein vom Familiennetzwerk gemeinsame Wege, um die unterschiedlichen Lebenslagen, Bedürfnisse und Lebenswelten der Familie zu unterstützen und mit deren Inhalte auf Augenhöhe zu begegnen.

Hierbei sei bereits einiges bewegt worden – Teilnahme an einer Stadtrallye in Boxberg, Infoabende bei einem Kinderarzt, ein Kochbuch mit allen Kindergärten des Stadtgebiets, diverse Bastelangebote, Aktionen gesunde Ernährung und einiges mehr.

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Pfarrer Philipp Hocher von der evangelischen Kirchengemeinde Boxberg als Träger des Kindergartens ist sich bewusst, dass mit der Ernennung zum Familienzentrum ein richtiger Schritt in die neuzeitliche Richtung gegangen werde. Denn auch heute noch seien manche Menschen der Meinung, dass es die Aufgabe einer Erzieherin sei, mit Kindern zu spielen oder die Kita einfach ein Tagesaufenthaltsort sei. Die Eltern vertrauten dem Kindergartenteam und wüssten, wie viel Leistung dort erbracht werde. Das Familienzentrum reihe sich gut in die Angebote der Stadt ein, man wolle auf Augenhöhe zusammenarbeiten und solle nicht nur eine Hilfe für Familien sein.

Lob für das Team

Bürgermeisterin Heidrun Beck lobte das Team und dessen Idee zu dem Projekt. Sie freue sich auf die kommende Zeit voller guter Taten. Und sie hoffe auf ein gutes Gelingen und einer fruchtbaren Arbeit mit dem Familienzentrum.

Daniel Gehrlein als Kooperationspaten nannte es einen wichtigen Abschnitt für die Kita. Und nun werde die Arbeit gekrönt durch die Überreichung der Zertifikate. Ans Erzieherinnen-Team gewandt: „Ihr habt diesen Fortschritt nach besten Kräften unterstützt und wart und bleibt eine wichtige Säule für Boxberg und wichtiger Ansprechpartner für die Schule. Wir stehen und arbeiten auch weiterhin eng zusammen und bauen Stein auf Stein“, so Daniel Gehrlein.

Referentin Uta Reuter war es eine Herzensangelegenheit, mit den motivierten Erzieherinnen der Kita zusammenzuarbeiten, um ein Familienzentrum zu schaffen. Ihr Ziel der letzten Jahre war die Motivation: Wie entwickeln sich Kindergärten weiter? Die Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk habe hier vieles erleichtert. Da kämen Fragen auf: Mit wem kann man sich unterhalten? Was wird für die Fortbildung benötigt? Alles sei gut gelungen - letztlich gabes die Zertifikate für alle Erzieherinnen Blumen und manche Gastgeschenke.

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