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In Gamburg

Auf den Spuren der Melusine

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Gamburg. Die Melusine ist alt, doch sie hat nichts von ihren Reizen verloren. Noch immer geistert sie durch die Weltliteratur und durch das liebliche Taubertal. Ihre Herkunft liegt im mythischen Dunkel, denn letztlich ist ihre Geschichte ein archetypisches Motiv. In Gamburg dagegen kennt man eine als Melusine bezeichnete Wasserfrau, die als schöne Müllersmagd den Herrn der Burg bezirzte, worauf er für sie die nahegelegene „Eulschirbenmühle“ an der Tauber zu einem verwunschenen Renaissanceschlösschen umbaute. Tragischerweise wurde ihr Geheimnis entdeckt, und das traute Glück hatte ein Ende.

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Interessierte können am 5. September mit Hilfe antiker und mittelalterlicher, romantischer und moderner Literaten sowie angeblicher Augenzeugen, darunter Plinius, Paracelsus, die Brüder Grimm, Goethe, Mörike und Loriot, tief eintauchen in die literarische Welt der Melusine und ihrer Verwandten, der Nymphen, Nixen und anderer wundersamer Wasserwesen. Beginnend auf der Gamburg, spürt man ihnen an verschiedenen Stationen einer Rundwanderung entlang alter Brunnen, Brücken, Bildstöcke, Kapellen, Kirchen, Warttürme und Mühlen, über Hügel und entlang des Tauberufers nach. Auf halbem Weg gibt es ein Picknick an der üblicherweise nicht zugänglichen Eulschirbenmühle und am Anfang und Schluss freien Eintritt in die Burg. Die Wanderung dauert dreieinhalb Stunden und verläuft die längste Zeit auf befestigten Wanderwegen. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Der Start ist um 10 Uhr auf der Gamburg, ein Kostenbeitrag wird erhoben.

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