Jugendkreis - Sportliche Betätigung zur Völkerverständigung Spielen und beten verbindet Menschen

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Boxberg. Flüchtlinge gut integrieren und ihnen Möglichkeiten geben zur Begegnung mit Einheimischen: Das ist das Anliegen des sportlichen Angebots, das der Jugendkreis der evangelischen Kirchengemeinde Boxberg seit mehreren Monaten anbietet und das von Elias Wild und Matthias Holzwarth organisiert wird.

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Jeden Dienstagabend ist die Umpertalhalle geöffnet, um gemeinsam Fußball oder andere Mannschaftssportarten zu spielen. Dieses Angebot wird gut angenommen. Wenn zwischen 20 und 35 Jugendliche und Erwachsene sich hier treffen, dann zeigt das, dass diese Form der Begegnung und der gemeinsamen sportlichen Betätigung "passt".

Auch wenn die kleinen Turniere oft spannende Partien mit sich bringen, ist das Ziel nicht der Sieg, sondern die Freude am Sport und das Zusammensein, um sich besser kennenzulernen.

Zu Beginn es abends wird gebetet und kurz gefragt, was die Männer beschäftigt und wo es Probleme gibt. Die kurze Andacht wird in zwei Sprachen übersetzt. Viele Fragen kommen gerade bei den Bürgerkriegsflüchtlingen auf, die eine harte Zeit hinter sich hatten. Die sprachliche Verständigung ist zwar nicht ganz leicht, aber man kommuniziert mit Händen und Füßen. Danach beginnt Sport und Spiel und Spaß.

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Jeder ist willkommen. Darum möchte der Jugendkreis weitere Menschen ermuntern, auf die Flüchtlinge zugehen und mit ihnen gemeinsam Sport zu treiben. Denn das gemeinsame Sporttreiben hat eine besondere völkerverbindene Kraft und eröffnet Wege zu einem guten Miteinander.