3500 Stunden ehrenamtliches Engagement - Im TSV Assamstadt wird viel geboten / Mitglieder konnten sich bei der Generalversammlung des TSV umfassend informieren Heidi Sessner jüngstes Ehrenmitglied

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Ehrung beim TSV Assamstadt (von links): Jochen Hügel, Bürgermeister Joachim Döffinger, Karl-Heinz Hügel, Pius Dörr, Anton Zeitler, Arnold Scherer, Irene Behr, Elke Nied, Diana Geißler, Matthias Zeitler, Anja Schmitt, Margret Heinkelmann, 2. Vorsitzender Jochen Rupp, Franz Stauch, Rupert Scherer und Karl Sehner.

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Assamstadt. Nach Begrüßung und Totengedenken eröffnete der Vorsitzende des TSV Assamstadt, Jochen Hügel, die Tagesordnung der Generalsversammlung mit seinem Bericht. Die finanzielle Situation bezeichnete Hügel als gut, da der TSV weiterhin schuldenfrei sei und ein ausreichendes finanzielles Polster zur Verfügung steht.

Treue Mitglieder des TSV Assamstadt geehrt

  • Für 25-jährige Vereinstreue wurden Diana Geißler, Elke Nied, Anja Schmitt, Margret Heinkelmann, Matthias Zeitler und Anton Zeitler geehrt.
  • 40 Jahre im TSV sind Karl-Heinz Hügel, Irene Behr und Rupert Scherer.
  • Auf 50-jährige TSV-Mitgliedschaft blickten Karl Sehner und Bürgermeister a.D. Arnold Scherer zurück.
  • Für 60 Jahre TSV-Treue wurden Pius Dörr und Franz Stauch geehrt.
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Daneben berichtet Hügel davon, dass 2013 und 2014 die Übungsleiter des TSV jeweils an die 3500 Stunden ehrenamtliche Arbeit im Dienste an der Gemeinschaft erbracht haben. Diese Zahlen, so Hügel, machten ihn und mit ihm den ganzen TSV stolz, da dies eine quasi unbezahlbare Leistung für das Gemeinwesen in Assamstadt darstelle.

Die Mitgliederzahlen, so Hügel weiter, hätten sich leicht um neun Personen auf 1175 Mitglieder erhöht. In seinem Ausblick verwies Hügel auf den diesjährigen Tag der Jugend, der am 20. und 21. Juni auf dem Programm steht. Insbesondere wies Hügel darauf hin, dass in diesem Jahr der Ansmann-Cup am Samstag und nicht mehr am Sonntag stattfinden wird.

Kassier Steffen Geißler berichtete der Versammlung über die Einnahmen und die Ausgaben des abgelaufenen Geschäftsjahres. Kassenprüfer Rolf Rupp attestierte ihm eine einwandfreie Kassenführung.

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In den Berichten aus den einzelnen Abteilungen wurde das umfangreiche Sportprogramm des TSV deutlich. Von den Zweijährigen bis zu den Senioren ist es jeder Altersgruppe möglich, sich in den Abteilungen Turnen, Leichtathletik, Volleyball, Tennis, Tischtennis und Fußball sportlich zu betätigen. Daneben wurde in den Abteilungen aber auch der gesellige Teil und damit der Zusammenhalt gepflegt.

Wie immer berichtete Alois Ansmann über die Situation bei den Sportabzeichen, die im vergangenen Jahr leider dadurch geprägt war, dass im TSV mit 155 abgelegten Sportabzeichen seit langem wieder einmal nur die zweitmeisten Sportabzeichen im Sportkreis Tauberbischofsheim abgelegt wurden. Daneben wartete Ansmann mit der Neuigkeit auf, dass er in vier bis fünf Jahren seinen Abschied als Sportabzeichenkoordinator nehmen wird. Für Nachwuchs bei den Sportabzeichenprüfern sei jedoch gesorgt und er fügte hinzu, dass er in der verbleibenden Zeit auf jeden Fall die Marke von 200 Sportabzeichen knacken möchte.

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Daniel Rupp berichtet als Jugendleiter von erfolgreichen Teilnahmen bei regionalen und überregionalen Ausschreibungen, bei denen die Jugendarbeit des TSV vorgestellt wurde. Am 15. Mai, so Rupp fährt eine Delegation des TSV zur Verleihung des Lotto Awards in den Europapark.

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Jochen Rupp, der als 2. Vorsitzender für das Sportheim zuständig ist, berichtet davon, was sich im letzten Jahr im Sportheim alles getan hat und wo das Sportheim über Alleinstellungsmerkmale verfügt.

Bürgermeister Joachim Döffinger führte die Entlastung durch, die einstimmig ausfiel. Er dankte dem TSV und lobte die gute Zusammenarbeit von TSV und Gemeinde. Im Anschluss wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit zum TSV vom 2. Vorsitzenden Jochen Rupp geehrt.

Unter "Wünsche und Anträge" wurde der Antrag des Vorstands behandelt, die Ironman-Gewinnerin Heidi Sessner zum Ehrenmitglied zu ernennen. In seiner Begründung führte der Vorsitzende aus, dass man beim Blick auf die eindrucksvolle Titelsammlung von Sessner "mit Fug und Recht behaupten kann, dass Heidi die erfolgreichste Athletin ist, die der TSV je hervorgebracht hat". Jedoch, so Hügel weiter würde es nicht ausreichen Sessner an ihren Titeln zu messen, "denn sie ist dem TSV auch in der Hinsicht treu geblieben, dass sie in der Vorstandschaft der Leichtathletikabteilung ihre Erfahrung einbringt."

Die Versammlung folgte dem Vorschlag und ernannte Heidi Sessner zum Ehrenmitglied, die so Hügel nunmehr "das jüngste Ehrenmitglied im TSV ist, dazu noch das erste weibliche Ehrenmitglied und gleichzeitig die erste Person, die auch aufgrund ihrer sportlichen Leistungen zum Ehrenmitglied ernannt wurde."

Hügel dankte Sessner auch im Namen seiner Vorgänger für die gute Zusammenarbeit und bedachte auch Sessner's Familie, insbesondere Vater Berthold und die Sponsoren mit Worten des Dankes.