Gemeinderat tagte - Satzungsbeschluss wurde gefasst Die Stadtsanierung kann starten

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Boxberg. "Wir haben gedacht, wir geben Gas, damit unsere Bürger ihre Anträge stellen können." Mit diesem Satz läutete Bürgermeister Christian Kremer bei der Gemeinderatssitzung am Montagabend - die letzten Verfahrensschritte zur Stadtsanierung Boxberg. Melanie Krauße vom Ingenieurbüro Klärle stellte vorab die eingegangenen Stellungnahmen und Anregungen vor. Dazu betonte sie: "Mit etwa 13 Hektar ist das Boxberger Sanierungsgebiet sehr groß."

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Mit dem städtebaulichen Sanierungsverfahren "Innenentwicklung 2020" soll die Attraktivität gesteigert werden, das Sanierungsgebiet umfasst, wie bereits mehrfach berichtet, die Kurpfalzstraße (ehemaliges Gasthaus Löwen bis Ortsausgang Richtung Schweigern), Poststraße, Brauereiweg, Mälzergasse, Wannenweg, Schlossweg und Lindenrain. Außerdem noch das Gelände des ehemaligen Pflegeheims.

Nachdem, wie Bürgermeister Christian Kremer feststellte, "keine gravierenden Anregungen" dabei seien, beschloss der Gemeinderat bei einer Enthaltung geringfügige Änderungen aufgrund der Anregungen. Danach folgte mit der Fassung des Satzungsbeschlusses der offizielle Startschuss für die Umsetzung der Sanierung. Bürgermeister Christian Kremer betonte, dass schon einige Beratungstermine stattgefunden hätten: "Unsere Bürger warten schon drauf, dass es losgeht."

Zum Abschluss dieses Tagespunktes bestellte der Gemeinderat bei einer Enthaltung noch ein Sanierungsgremium, das dann gemeinsam mit der Verwaltung über eingehende Anträge entscheidet. Aus den Reihen des Gemeinderates wurden von der Bürgerliste Bernhard Bundschuh, Jürgen Welz und Ferdinand Eck bestellt, dazu von den Freien Wählern Elmar Burger, Roland Throm und Norbert Braun. almü