In der Kurstadt - Adventsmatinee mit Sängerkranz Harmonie und Parforcehornbläsern der Jägerschaft Zuhörer von der Vielfalt der Lieder beeindruckt

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Sängerkranz Harmonie im Kursaal: Die Adventsmatinee bot am Sonntag in der Kurstadt wieder einen Einblick in die Chorarbeit des von Claudiu Muresan geleiteten Gemischten Chores, der sich nach langer Zeit auch wieder einmal mit einigen Darbietungen der männlichen Sänger hören ließ.

© Hammer

Bad Mergentheim. Ein abwechslungsreiches, vielschichtiges Lied- und Musikprogramm, wundervoll garniert durch eine Bildfolge vom winterlichen Kurpark und Weihnachtsmarkt, erlebten am Sonntagvormittag im sehr gut besetzten Kursaal einige 100 Musikfreunde: Chorgesang und Jagd- bzw. Parforcehornbläser boten einen musikalischen Hochgenuss!

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Wie zauberhaft schön und voller Impressionen der Park im Schnee sein kann, das zeigten die von Thomas Abe vorgestellten Aufnahmen, der auch für Bild und Ton verantwortlich war.

Hatte die Sängerkranz-Vorsitzende, Inge Freifrau von Dalwigk in ihrer Begrüßung von Weihnachten als Fest der Liebe, der Freude und des Friedens gesprochen, so wünschte sie der auch aus vielen Nachbarorten gekommenen treuen Anhängerschaft einige frohe Stunden.

Breit gestreutes Programm

"Weihnacht, frohe Weihnacht" nach dem Thema "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", das "Halleluja" und "Mich trägt ein Traum" sang der Gemischte Chor mit Claudiu Muresan zum Auftakt, ehe die Parforcehornbläser (elf Männer und dazu die Sängerkranzvorsitzende als einzige Frau) mit dem "Einzug" aus der Hubertusmesse eine erste Probe ihres Könnens gaben, gefolgt vom alpenländischen "Es wird scho glei dumpa" und dann hörte das dankbare Publikum das von Sebastian Michelberger stammende "Fränkische Weihnachten". Mit neun Männern (darunter zwei Neuzugänge) wartete erstmals wieder der Chor auf bei "Oh, du stille Zeit", um dann nach dem "Andachtsjodler" besonderen Beifall zu hören, gefolgt von "Maria durch ein' Dornwald ging" mit der Igersheimer Sopransolistin Dr. Angela Weiß.

Neues Stück vorgetragen

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In ihrem zweiten Auftritt boten die von Matthias Michelberger geleiteten Parforcehornbläser dann mit den Naturhörnern zunächst "Inmitten der Nacht", um dann mit "Weihnacht des Jägers" in einer Bearbeitung von Matthias Michelberger ein neues Stück aus ihrem Repertoire zu spielen, abgeschlossen mit dem englischen "Hommage aux piqueux".

In seinem zweiten Liedblock bot der Gemischte Chor des Gesangvereins Sängerkranz Harmonie auch ausländische Werke: Zunächst das aus Polen stammende traditionelle "Lulajze Jezuniu", dann "Kleiner Trommlerjunge" aus England, ein "Ave Maria" und schließlich ebenfalls aus England "The first Noël".

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Hatte Annemarie Scheckenbach kurze Angaben zu den Liedvorträgen des Gesangvereins gemacht, so bot aus den Reihen der Jägerschaft Hariolf Scherer mit seiner Betrachtung "Weihnachtsglanz" eine angenehme Bereicherung des Programms.

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Dabei ging es um falsch verstandene Schaufensterwerbung im Hinblick auf einen Bibelvers, um die Zeit des Wartens und der Sehnsucht und schließlich des Suchens im Advent, das früher ohne Fernsehen noch andere Gedanken in der Stille und der Erwartung aufkommen ließ.

Die von der Vielfalt der Lieder beeindruckten Zuhörer, die gerne noch eine halbe Stunde länger zugehört hätten, konnten sich zum Schluss auch noch selbst einbringen, als Claudiu Muresan und der Chor zum Mitsingen einluden. Angesagt war ein dreiteiliges Weihnachtslieder-Medley mit "Alle Jahre wieder", dazu "O Tannenbaum" und abschließend "O du fröhliche".

Beim Hinausgehen gab es unter den Besuchern der Matinee zufriedene und begeisterte Stimmen, mit denen der sonntägliche Gesangs- und Musikgenuss zur Morgenstunde gelobt wurde angesichts der vielen Klangfarben, die der Chor als Einheit und auch einzeln durch die neun Männerstimmen erkennen ließ. mm