AdUnit Billboard

Leserbrief - Zur Gänsmarkt-Brunnenversetzung Wohlfühloase? Nein danke!

Lesedauer

Liebe Mergentheimer, aufgewacht!

Unfasslich, was sich der Gemeinderat da wieder ausgedacht hat: Der Kiliansbrunnen auf dem Gänsmarkt soll um sieben Meter versetzt werden für 150 000 Euro (die Summe wird nicht reichen), damit der Autoverkehr von der Nonnengasse kommend direkt am „Heilig Geist Spital“ vorbeigeleitet werden kann.

An die Lärm- und Abgasbelästigung für die alten Leute wird nicht gedacht, die sind „eh schwerhörig“.

Mehr zum Thema

Innenstadtentwicklung

Bad Mergentheim: Kiliansbrunnen auf Gänsmarkt wird um sieben Meter verlegt

Veröffentlicht
Von
Sascha Bickel
Mehr erfahren

Was hat man in letzter Zeit nicht schon alles mit dem alten Gänsmarkt veranstaltet, alles abgesegnet von OB Glatthaar (Höhepunkt: Kinderspiel- und Lärmplatz!)? Wohlfühloase – nein, danke.

Man will hier Platz schaffen für mehr „Events“. Tag und Nacht Remmidemmi, womöglich wieder Musikbeschallung.

Nein Danke, Lärm und Krach bleibt bei den Anwohnern hängen (Siehe dreitägiges Stadtfest – eine Zumutung!).

Der Denkmalschutz für den Erhalt des alten Stadtkerns und des Brunnens bleibt außen vor.

Das viele Geld, das man in dieses Projekt stecken will, sollte besser für sogenannte „Laufstraßen“ als Belag auf die jetzigen Stolpersteine in der Fußgängerzone verwendet werden, damit unsere vielen Senioren und auch die Kurgäste, die zum Auskurieren ihrer Hüft- und Fuß-OP hier sind, angstfrei bummeln und einkaufen können.

Auch Sie, liebe Gemeinderäte, werden einmal alt. Vergessen Sie das nicht!

Vor vielen Jahren haben sich vier Leute, darunter der verstorbene Landtagsabgeordnete Albert Reuter und Herr Hornung, gegen den beschlossenen Verkauf und Abriss des Kursaals und des anschließenden Geländes an die Diabetesklinik gestemmt.

Gott sei Dank mit Erfolg, sonst hätten wir heute einen Millionenschuldenberg dank eines Konferenzzentrums am Bembé-Kreisel, das keiner braucht.

Zwei Mitstreiter von damals leben noch: Architekt Klingert (Bürgerforum) und meine Wenigkeit. Dafür sind etliche Mitstreiter jetzt in Aussicht!

In diesem Sinne stirbt die Hoffnung zuletzt, dass OB und Gemeinderat doch noch zur Besinnung kommen.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1