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Stadtsportausschuss

Winter-Hallenbelegungspläne werden interessant

In den Vereinen sind zahlreiche ukrainische Flüchtlinge integriert worden

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Bad Mergentheim. Zur Hauptversammlung hatte der Stadtsportausschuss der Stadt seine Mitglieder ins Domizil der DMSG im Schüpferloch aufgerufen. Präsident Thomas Gillig begrüßte neben den Delegierten der Mitgliedsvereine als Vertreter der Stadt Verkehrsdirektor Kersten Hahn. Als neues Mitglied in der großen Vereinsfamilie hieß Vorsitzender Thomas Beiersdorf den Verein „Sprungbrett“ willkommen. Der Mitgliederstand bleibe allerdings weiter bei 37, da sich der Reitverein auflöst.

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Über 10 000 Mitglieder

Der Stadtsportausschuss, so Beiersdorf vertrete derzeit etwas über 10 000 Mitglieder, davon etwa 3000 unter 18 Jahren aus den 37 angeschlossenen Vereinen. Er bedauerte, dass einige Vereine nicht da waren, womit für sie nun die angekündigte Nichtberücksichtigung bei der Verteilung von Fördergeldern greife. Dazu machte Kassierer Wolfgang Reichelt einige Ausführungen. Von dem im letzten Jahr innerhalb des Vorstandes mit den Vereinen und der Stadt behandelten großen Themenkreis beschränkte sich Thomas Beiersdorf aus Zeitgründen auf die wichtigsten Punkte. Unter anderem gab es mehrere Gespräche über die Abstimmung sportlicher Angelegenheiten.

Personalmangel

In diesem Zusammenhang teilte der Vorsitzende mit, dass wegen Personalmangels bei der Stadt der Bitte auf teilweise Öffnung der Hallen während der Sommerferien nicht habe entsprochen werden können. Aus dem gleichen Grund musste schon der Tag des Sports abgesagt werden. Die Gespräche mit den beiden Banken brachten nicht das gewünschte Ergebnis, die Bankgebühren zu vereinheitlichen oder ganz zu streichen (gemeinnütziger Verein).

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Die Anfrage der Stadt zu prüfen, inwieweit es möglich sei, ukrainische Flüchtlinge in Vereinen zu integrieren, wurde teilweise bereits in die Tat umgesetzt. Das Interesse der Flüchtlinge konzentrierte sich logischerweise auf gängige Sportarten. In diesem Zusammenhang teilte der Vorsitzende mit, dass es Fördergelder im Bundesprogramm für ukrainische Flüchtlinge gebe. Anträge seien über den WLSB zu bekommen, die Antragsfrist ende am 12. Oktober.

Komplexer Bereich

Aus seiner beruflichen Sicht, so Alois Schmitt, sei es ein komplexer Bereich, den es zu organisieren gelte, was aufgrund täglicher Veränderung nicht leicht sei. Thomas Beiersdorf bot sich an, Hilfestellung zu geben, doch erst müssten die Daten der Vereine auf den neuesten Stand gebracht werden. Er erinnerte daran, dass für den nahenden Winter die Hallenbelegungspläne wieder interessant werden. Um Überraschungen zu vermeiden, sollten sich die Verantwortlichen der Vereine auf der Homepage der Stadt darüber informieren, die dort einsehbar sind. In den Planungen für 2023 sei bis dato die Ehrung der Sportler des Jahres für 10. Februar terminiert.

Am Ende öffnete der Vorsitzende ein ganzes Paket voller Wünsche. Der vordringlichste sei, dass die Gespräche zwischen Stadt und Stadtsportausschuss intensiviert werden müssen. Zu besprechen wäre auch die Anpassung der jährlichen Zuwendung. Ein Thema sei auch, ob die städtischen Sporthallen in den Ferien für die Vereine geöffnet bleiben sollten. Heiß wurde das Thema Hallen- und Duschtemperaturen diskutiert. Der Vorsitzende warnte davor, die städtischen Sporthallen in den Energie-Lockdown zu versetzen, denn dies träfe genau jene, die ohnehin schon als erste die negativen Auswirkungen auf allen Ebenen des Lebens zu spüren bekämen.

Dazu erklärte Kersten Hahn, dass es vom Land die klare Ansage gebe, „Schulturnhallen bleiben beheizt“. Man sei verpflichtet, die Schulen zu heizen, wobei es unerheblich sei, ob sich Schüler duschten oder nicht, denn warmes Wasser sei vorhanden. Es mache auch keinen Sinn, den Vereinen das ohnehin schon vorhandene Wasser zu verwehren. Es wäre für die Entscheidungsfindung des Stadtrates sicher von Vorteil, könnte der Stadtsportausschuss über den Vorstand ein einheitliches und klares Stimmungsbild der Vereine an die Stadt weitergeben.

Zuschuss der Stadt

Kassierer Wolfgang Reichelt erklärte, dass die Stadt einen jährlichen Zuschuss von 16 770 Euro gewähre. Davon gingen als Grundzuwendung 66 Prozent an die Mitglieder des Stadtsportausschusses, die nach einem festgelegten Schlüssel verteilt würden. Die restlichen 33 Prozent würden als Leistungszulage verteilt. Namens der Kassenprüfer bestätigte Günther Hofmann eine vorbildliche Buch- und Kassenführung und schlug Entlastung vor. Diese, vorgenommen durch Kersten Hahn, wurde einstimmig erteilt.

Fallstricke überwunden

In seinen Grußworten ging Hahn auch auf das Sportstättenentwicklungskonzept ein. Seinen Mitarbeitern sei es gelungen, die gesamte durch die EDV bereit gehaltenen Fallstricke zu überwinden. Er hoffe und wünsche sich für die Sportstadt Bad Mergentheim, dass der Tag des Sports im nächsten Jahr wieder stattfinden könne. Man habe im letzten Jahr 400 Ukrainer völlig lautlos integriert. Für diese gigantische Leistung gebühre auch den Sportvereinen ein Kompliment. Beim Stadtradeln bestehe im Übrigen noch genügend Luft nach oben, um im nächsten Jahr nicht hinter, sondern vor der Nachbargemeinde Igersheim auf Platz eins zu radeln. habe

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