Zehn Jahre Kinderhospizdienst „Sonnenschein“ - Malteser und Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim ziehen an einem Strang / Glückwünsche und viel Lob für alle Hospizdienst-Mitarbeiter „Willkommene Hilfe für extrem belastete Familien“

Von 
Roland Mehlmann
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Für den Kinderhospizdienst gibt es immer wieder Ausbildungskurse. Hier ein Bild aus dem vergangenen Jahr. © Mehlmann

Bad Mergentheim/Wertheim. Den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst „Sonnenschein“ im Main-Tauber-Kreis gibt es nun seit zehn Jahren. Getragen wird er von den Maltesern in Kooperation mit dem Caritas-Krankenhaus.

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Sabine Würth, Diözesangeschäftsführerin der Malteser in der Erzdiözese Freiburg, teilt auf Anfrage zum Jubiläum mit: „Gemeinsam mit dem Caritas-Krankenhaus setzen wir uns seit zehn Jahren dafür ein, die Lebenssituation von schwerkranken Kindern, Jugendlichen und ihren Familien im Main-Tauber-Kreis zu verbessern. Wir freuen uns besonders, dass uns so viele ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen und die Familien oft über einen sehr langen Zeitraum begleiten. Die Malteser Hospizarbeit knüpft an die Tradition des Malteserordens als erster Krankenpflegeorden an.“

Dr. Christian Willaschek, kommissarischer Leiter der Klinik für Kinder-und Jugendmedizin im Caritas erklärt: „Der Kinder- und Jugendhospizdienst ist ein sehr wichtiger Baustein in der Versorgung chronisch und schwerst kranker Kinder und ihrer Familien im Main-Tauber-Kreis und der gesamten Region, und ich bin glücklich, dass wir ihn bei uns im Caritas-Krankenhaus haben.“

Weiter sagt er: „Die Belastung für die Familien mit einem schwerst oder chronisch kranken Kind sind enorm und kaum lösbar ohne eine externe Unterstützung. Hier leisten die engagierten ehrenamtlichen Helfer seit nunmehr zehn Jahren eine ganz wichtige, unverzichtbare Arbeit.“ Die Betreuung durch die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen werde dabei auch von professionellen Teams der ambulanten Palliativversorgung ergänzt.

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Auch der Hausobere des Caritas-Krankenhauses, Michael Raditsch, freut sich über die positive Entwicklung: „Da ist ganz viel Gutes gewachsen: Die ehrenamtlichen Helfer bieten den betroffenen Familien zuverlässige Hilfe in konkreten Belastungssituationen und sichern so die ambulante Betreuung der Familien nach einem Krankenhausaufenthalt des Kindes.

Diese Verzahnung von stationärer medizinischer Versorgung durch die Ärzte und Pflegenden im Caritas-Krankenhaus mit der ambulanten Betreuung zu Hause durch den Kinder- und Jugendhospizdienst ist ein Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit zum Nutzen der Familien.“