Grundschule Edelfingen - Der Kinderbuchautor Armin Pongs machte Station Wer viel liest, wird reich an Bildern im Kopf

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Kinderbuchautor Armin Pongs bei seinem Auftritt in Edelfingen.

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Edelfingen. Der Kinderbuchautor Armin Pongs legte einen Zwischenstopp in der Grundschule Edefingen ein. Mit ihm kamen die Bücher über das Krokofil, ein geheimnisvoller Weidenkorb und die Schatzkiste des Autors. Alle Schüler waren bestens vorbereitet, denn sie empfingen Armin Pongs in krokofilgrüner Kleidung: einem lindgrünen T-Shirt, einer dunkelgrünen Hose, apfelgrünen Haarbändern, neongrünen Socken . . .

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So durften sie von ihm erfahren, wie das kleine Krokodil den Namen Krokofil erhielt. Fortan durfte nur noch von Krokofil gesprochen werden. Der Autor versprach sogar zehn Liegestütze zu machen, wenn er sich während der Lesung versprechen sollte und Krokodil statt Krokofil sagen würde.

Gespannt verfolgten die Kinder die interessant und abwechslungsreich gestaltete Lesung aus Krokofil 1: Der Traumländer. Die Geschichte eines freundlichen Krokodils vom Nil, das Abenteuer erlebt und erkennt, wie wichtig es ist, Freunde zu haben, damit man am Ende gemeinsam seine Träume wahr macht.

Dabei blieb Armin Pongs nicht statisch an einem Tisch, sondern bewegte sich durch den Raum zu den Kindern und bezog diese immer wieder schauspielerisch gekonnt in seine Lesung ein. Am Ende rutschte ihm dann doch das Wort Krokodil heraus und so machte er mit Hilfe von ein paar Schülern sein Versprechen wahr, zehn Liegestütze zu absolvieren.

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Mit dieser Art der Lesung sprach Armin Pongs gleichermaßen Mädchen wie Jungen, Kinder der ersten Klasse wie Kinder der vierten Klasse an. Sein Exkurs, wie Bücher entstehen und gebunden werden, fand ebenso Anklang wie seine Botschaft: "Lesen macht reich." Ein Reichtum an Bildern im Kopf, die einem niemand mehr nehmen kann.

Die Kinder unterstrichen dies, indem sie mit ihm gemeinsam das Lied vom Lesemillionär sangen, in dem es heißt: "Wer viel liest, der wird reich an Bildern im Kopf . . ."

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Zum Schluss nahm Armin Pongs jedem Kind das Versprechen ab, mehr zu lesen. Dafür erhielt aber auch jedes Kind einen kleinen Stein und jede Klasse eine Lesemuschel, mit der das Lesen leichter gehen soll. Dies könnte der Anfang einer Reihe von Lesungen mit Pongs sein, denn dieser baut sie aufeinander auf und biete darüber hinaus auch eine Schreibwerkstatt und ein Lesekonzert an.

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Viel zu schnell ging diese Lesestunde um und Armin Pongs setzte seine Reise zur nächsten Lesung an einer benachbarten Schule fort.