Stadtwerk Tauberfranken - Druckerhöhungsanlage fertiggestellt / Brauerei wird weiter mit „hartem“ Wasser aus Dörtel versorgt Weiches Wasser seit kurzem auch für Herbsthausen und Schönbühl

Von 
sw
Lesedauer: 
Inbetriebnahme der Druckerhöhungsanlage Herbsthausen. Das Bild zeigt (von links): Dr. Norbert Schön, Geschäftsführer Stadtwerk Tauberfranken; Siegfried Kreuser, Ortsvorsteher Rot; Oberbürgermeister Udo Glatthaar; Wilfried Zeihsel, Ortsvorsteher Herbsthausen, und Eric Schuh, Technischer Leiter Stadtwerk Tauberfranken. © Foto Besserer

Herbsthausen/Schönbühl. Die Druckerhöhungsanlage in Herbsthausen wurde fertiggestellt. Damit erhalten die Bürger in Herbsthausen und Schönbühl seit dem 8. Februar weiches Wasser.

AdUnit urban-intext1

Bisher lag der Härtegrad des Trinkwassers in Herbsthausen und Schönbühl bei 34,5 Grad, nun liegt er deutlich niedriger bei ca. 14 Grad. Möglich macht dies der Anschluss an die Wasserleitung der NOW (Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg) südlich von Herbsthausen und die neue Druckerhöhungsanlage am Ortseingang von Herbsthausen (Richtung Crailsheim).

Dadurch werden Herbsthausen und Schönbühl an ein zweites Trinkwassersystem angeschlossen. Die Versorgungssicherheit mit dem Lebensmittel Nummer 1, Trinkwasser, ist dadurch erhöht.

Neben der Technik samt Gebäude hat das Stadtwerk Tauberfranken auch einige Vorarbeiten in den vergangenen Jahren geleistet. So wurden beispielsweise beim Ausbau der Ortsdurchfahrt bereits zusätzliche Leitungen verlegt.

Fristgerecht

AdUnit urban-intext2

„Es freut mich, dass wichtige und große Projekte wie der Bau der Druckerhöhungsanlage auch in schwierigen, langanhaltenden Ausnahmesituationen wie der Corona-Pandemie fristgerecht umgesetzt werden können. Das ist ein Beweis für gutes Projektmanagement und großes Engagement aller beteiligten Partner, unter erschwerten Bedingungen für die eingesetzten Mitarbeiter, dafür möchte ich ein Dankeschön aussprechen“, so Oberbürgermeister Udo Glatthaar.

Der Technische Leiter vom Stadtwerk Tauberfranken Eric Schuh ergänzt: „Der Bau der Druckerhöhungsanlage ging trotz erschwerter Umstände durch die Corona-Pandemie reibungslos vonstatten. Die Abstimmung und Zusammenarbeit der verschiedenen Firmen gemeinsam mit der NOW hat sehr gut funktioniert.“

AdUnit urban-intext3

Weiches Wasser verursacht nicht nur weniger Kalkablagerungen, es spart auch Putz- und Waschmittel, da kaum noch Kalkablagerungen entstehen. Damit ist weiches Wasser auch besser für die Umwelt. „Die Inbetriebnahme der Druckerhöhungsanlage ist für die Stadtteile Herbsthausen und Schönbühl ein wichtiger Schritt. Das Wasser ist jetzt deutlich weicher, was auch einen Beitrag zum Umweltschutz leistet, da nun deutlich weniger Entkalkungsmittel benötigt werden“, so Ortsvorsteher Kreuser aus Rot.

AdUnit urban-intext4

Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt war die Brauerei in Herbsthausen. Deren Rezepturen und Produktion sind auf das bisher im gesamten Ortsnetz gelieferte, harte Wasser abgestimmt. Die Brauerei wird auch künftig mit dem „harten“ Eigenwasser aus den Quellen in Dörtel versorgt. Damit ist sichergestellt, dass die Produkte unverändert in bewährter, bester Qualität erzeugt werden. Währenddessen erhält die Bevölkerung das weiche Wasser. Ebenso wichtig ist die Gestaltung der Druckerhöhungsanlage am Ortseingang in Herbsthausen.

„Die Farbgestaltung des neuen Gebäudes ist sehr gelungen und fügt sich optimal in die Landschaft sowie das Ortsbild ein. Insbesondere wenn das Grundstück noch insektenfreundlich bepflanzt ist, wird es eine optische und ökologische Bereicherung“, ergänzt Ortsvorsteher Zeihsel aus Herbsthausen. sw